Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Aktuelles aus dem Schulleben

Cybermobbing

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In der letzten Woche vor den Pfingsferien führte die Klasse 6c im Rahmen des Deutschunterrichts eine digitale Informationsveranstaltung zum Thema "Cybermobbing" durch, zu der alle 5. Klassen eingeladen waren. Schülerinnen und Schüler der 6c moderierten und stellten ihre Projektergebnisse vor, die sie in verschiedenen digitalen Kleingruppen erarbeitet hatten. Die Idee, die 5. Klassen zum Thema "Cybermobbing" zu informieren, war im Unterricht entstanden und erfuhr durch unsere Schulsozialpädagogin Frau Nawrot sofort Unterstützung.
Zu Beginn präsentierte eine Gruppe ein selbst produziertes Erklärvideo, das zeigt, wie ein Schüler gegen seinen Willen gefilmt, dies online gestellt wird und wie sich der Junge dabei fühlt. Sehr anschaulich stellte die Gruppe auch nach an wen man sich wenden kann, wenn man Mobbingopfer ist.
Eine zweite Gruppe erklärte unseren 5. Klassen anhand einer Power-Point-Präsentation anschließend sehr gut aufbereitet und verständlich, was genau man unter Cybermobbing versteht, was es bei Betroffenen auslöst und welche Hilfe man in Anspruch nehmen kann, wenn es einen trifft.
Nach der Präsentation wurden viele Fragen gestellt, die die Sechstklässler souverän beantworteten.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Nawrot und allen Schülerinnen und Schülern der 6c, die sich intensiv auf diese Veranstaltung vorbereitet und so einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Medien geleistet haben!
K. Münz Was ist Cybermobbing? Wie kann man sich schützen? Was ist Cybermobbing? Unter Cybermobbing versteht man die Beleidigung, Bedrohung oder Belästigung von Personen. Cybermobbing ist Mobbing, das im Internet über einen längeren Zeitraum ausgetragen wird. Es gibt einen sogenannten Bully (Mobber), der das Opfer meist anonym über das Internet und Plattformen wie WhatsApp, Instagram, etc. angreift. Die Inhalte verbreiten sich rasant und sind rund um die Uhr sichtbar. Cybermobbing kommt oft schneller zustande als Mobbing, da die Hemmschwelle durch das Internet oft geringer ist. Da das Thema alle betrifft, sollten sich alle gegen Cybermobbing einsetzen.
Im Alter von 12-19 Jahren findet am meisten Cybermobbing statt.
Ein kleines Beispiel Ein Mädchen geht in eine neue Schule, weil sie wechseln musste. Dort ist sie nicht gerade beliebt, wegen eines peinlichen Bildes, das ein Mitschüler in die Klassengruppe gestellt hat. Als die ganze Klasse das Foto gesehen hat, wird sie über WhatsApp durch beleidigende Äußerungen gemobbt. Es kommt sogar soweit, dass sie bedroht wird. Deswegen geht die Schülerin mit ihren Eltern zur Polizei und meldet es dort, sodass ihr geholfen werden kann.
Täter Das Mobbing verschafft dem Mobber eine Machtposition. Der Mobber genießt es andere Personen zu kontrollieren und zu unterwerfen. Er fühlt sich stärker, wenn andere Angst vor ihm haben. Er will Anerkennung oder von eigenen Misserfolgen ablenken. Motive des Mobbers können auch Neid, Frust, gestörte Kommunikation und falsch verstandener Ehrgeiz sein.
Opfer Mobbing kann vollkommen unterschiedliche Opfer in den verschiedensten Lebensbereichen treffen. Die Opfer fühlen sich danach schlecht und manchmal müssen sie sich sogar Hilfe von anderen Menschen holen. Sind Videos, private Fotos, Gerüchte, Beleidigungen oder Bedrohungen erst einmal online gestellt, können sie problemlos kopiert, weiterverbreitet und heruntergeladen werden. Das Ausmaß ist für das Opfer kaum mehr absehbar. Viele Betroffene berichten von extremer emotionaler Belastung.
Cybermobbing ist nicht nur auf den Privatbereich beschränkt, sondern kann auch gegen Einzelpersonen im Berufsleben oder gegen Unternehmen gerichtet sein.
Arten von Cybermobbing Cybermobbing kann in verschiedenen Formen auftreten. Beim Cyberstalking wird das Opfer ständig durch Nachrichten in sozialen Netzwerken belästigt und verfolgt. Manchmal wird sogar mit körperlicher Gewalt gedroht (Cyberthreat).
Eine andere Art ist, eine Person bewusst von sozialen Aktivitäten, Gruppen und Chats auszuschließen. Das nennt man Exclusion.
Als Flaming bezeichnet man verletzende Nachrichten, Kommentare und eventuell Drohungen, die bei einer Online-Auseinandersetzung gesendet werden. Täter und Opfer provozieren und beschimpfen sich gegenseitig öffentlich sichtbar.
Oft werden auch Gerüchte verbreitet, die nicht wahr sind. Diese werden online gepostet oder an andere versendet. Besonders ist hier, dass es vor allem von anderen gesehen werden soll und nicht vom Opfer (Denigration).
Das betrügerische Auftreten unter einer anderen Identität gehört auch zum Cybermobbing. Hier gibt sich der Täter zum Beispiel durch Stehlen des Passworts als eine andere Person aus, mit dem Ziel, in dessen Namen anderen unangebrachte Nachrichten zu schicken und diese zu verletzen (Impersonation).
Eine weitere Form nennt man Happy Slapping. In diesem Fall veröffentlicht der Täter entwürdigende Fotos oder Videos seines Opfers.
Folgen von Cybermobbing Betroffene fehlen öfter in der Schule oder der Arbeit. Sie haben Schlafprobleme oder sind generell bedrückt. Alarmsignale sind auch plötzliche Verschlossenheit oder schlechte Noten.
Auch der Rückzug in andere Welten, z. B. in Online-Spiele oder Fantasiewelten, kann ein Zeichen für Mobbing sein.
Opfer von Cybermobbing haben oft Kopf- oder Bauchschmerzen.
Wie kann man sich vor Cybermobbing schützen bzw. sich gegen Cybermobbing wehren? Stelle so wenig wie möglich von dir online.
Wenn dir jemand etwas Böses schreibt, dann antworte nicht. Das würde den Täter nur noch mehr anspornen.
Zeige vertrauten Personen den Chat und versuche ihn zu sichern, z. B. mit einem Screenshot.
Unerwünschte oder beleidigende Kontakte kannst du in sozialen Medien einfach blockieren. Die Nutzer können dann nicht mehr sehen, was du postest und geschriebene Nachrichten kommen nicht mehr bei dir an.
In schlimmen Fällen kannst du zur Polizei gehen und gegebenenfalls Anzeige erstatten. In Deutschland ist man mit 14 Jahren strafmündig und muss sich vor Gericht für seine Taten verantworten.
Eine Nummer, an die man sich im Ernstfall wenden kann www.nummergegenkummer.de - Betroffenen von Cybermobbing bietet die Nummer gegen Kummer kostenfreie telefonische Beratungsangebote, auch für Eltern: 0800/1110333 für Kinder und Jugendliche, 0800/1110550 für Eltern.
Quellen https://de.wikipedia.org https://www.klicksafe.de https://www.dguv-lug.de https://www.juuuport.de Adrian Hollocker, Jannis Herold, Luca Ernst, Lennox Fischer (6c)

Jugend präsentiert

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Im Rahmen des P-Seminars "BE A COACH" nahmen Q11-Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums während des Distanzunterrichts am bundesweiten Präsentationswettbewerb "Jugend präsentiert" teil. In einem Bewerberfeld von knapp 4500 Jugendlichen, schafften es Johanna Stief, Tobias Scheder sowie Elias von der Goltz mit ihrer Präsentation zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema die "Jugend präsentiert"-Jury besonders zu überzeugen. Somit qualifizierten sich die drei, trotz pandemiebedingt erschwerter Bedingungen, für eines der acht Länderfinals. Beworben hatten sich Johanna und Tobias als Team mit einem selbst erstellten Präsentationsvideo zu dem Thema "Warum hilft Sport bei Stress" und Elias mit dem Erklärvideo "Koffein in unserem Körper".
Die Bewertungskriterien der Fachjury waren neben der fachlichen Kompetenz auch die Begeisterungsfähigkeit und vor allem rhetorische Souveränität, um beim Zuhörer nicht nur ein Interesse für das Thema zu wecken, sondern auch den Inhalt anschaulich und sachlich korrekt zu präsentieren.
Alle, die sich für die Länderfinale qualifiziert haben, dürfen sich schon über ihren ersten Gewinn freuen: Ein individuelles 45-minütiges Coaching bei den ?Jugend präsentiert?-Trainerinnen und Trainern der Universität Tübingen. Diese werfen zusammen mit den Teilnehmenden in einem persönlichen Coaching einen Blick auf die jeweilige Präsentation und geben wertvolle Anregungen, sich im Präsentieren noch weiter zu verbessern.
Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Länderfinals digital statt. Um sich dort gegen weitere 350 Teilnehmende zu behaupten, müssen die drei eine Präsentationsaufgabe bearbeiten und dafür erneut ein Präsentationsvideo einreichen. Die Länderfinals begannen am 4. März mit einer großen Online-Eröffnung und im Anschluss sind gut zwei Wochen Zeit, um die dort gestellte Aufgabe zu bearbeiten bzw. einer Jury aus Lehrkräften und Rhetorikexpertinnen und -experten das Ergebnis vorzustellen. Das FKG drückt Johanna, Tobias und Elias die Daumen und hofft, dass sie auch im Länderfinale ihre Aufgabe so erfolgreich meistern können.
Florian Göbel

Autorenlesung mit Dirk Reinhardt

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Dirk Reinhardt im Gespräch mit den neunten Klassen Schülerinnen und Schüler in Kontakt mit Buchautoren zu bringen, ist seit jeher ein großes Anliegen des FKG. Seit einigen Jahren schon ist der renommierte Kinder- und Jugendbuchautor Dirk Reinhardt zu Gast am FKG, um für die Jahrgangsstufe 9 aus seinem Roman "Edelweißpiraten" lesen. Dieses Jahr fand die Lesung erstmals als Videokonferenz statt, sodass Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte von zu Hause aus den Ausführungen folgen konnten. Dirk Reinhardt ist nicht nur ein großartiger Erzähler; er schlägt mit der Thematik seines Romans auch eine Brücke zwischen dem Deutsch- und dem Geschichtsunterricht der Jahrgangsstufe, was seine Lesungen für die Schule besonders wertvoll macht. Vollständig finanziert wurde die Veranstaltung in diesem Jahr vom Verein der Freunde des FKG, an den hier noch einmal ein herzliches Dankeschön geht.
Die Gruppe der sog. "Edelweißpiraten" bestand aus Jugendlichen, denen die Freiheit als oberstes Ideal galt und die sich daher mit provokanten Liedern, langen Haaren und bunter Kleidung bewusst von der gleichgeschalteten Hitlerjugend und ihrer braunen Uniform absetzten. Kam es anfänglich nur zu regelmäßigen Schlägereien zwischen den Edelweißpiraten und Mitgliedern der HJ, wurden bald SS und Gestapo ihre Gegner. Es folgten Verhaftungen und Folter, und nur sehr wenige aus der Gruppe überlebten die letzten Kriegsmonate.
Nach eigener Aussage war es Dirk Reinhardts Ziel, mit seinem 2012 erschienenen Roman der vielen eher unbekannten Widerstandsbewegung der "Edelweißpiraten" mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Wie der Autor ausführte, gingen dem Roman Monate intensiver Recherche voraus, sodass alle wesentlichen Ereignisse in der Romanhandlung, wie z.B. ein Bombenangriff und seine Auswirkungen, auf nachweisbaren Fakten beruhen. Gestützt auf Bildmaterial informierte der Autor seine Zuhörerschaft zunächst über den historischen Hintergrund, vor dem die Romanhandlung spielt, bevor er Auszüge aus seinem Buch vorlas.
Am Ende der Lesung nahm sich Reinhardt viel Zeit, um auf Fragen von Schülerinnen und Schülern, die dem Autoren dabei auch ein positives Feedback gaben, einzugehen. Die Jugendlichen zeigten vor allem Interesse an der Arbeitsweise des Schriftstellers und holten Ratschläge für das eigene Schreiben ein. So wollte eine Schülerin wissen, wie man das richtige Verhältnis zwischen innerer und äußerer Handlung finde.
Im Nachgang wurde von den Klassen u. a. die "entspannte Stimme" des Autors hervorgehoben, der man sehr gut habe zuhören können. Der Umfang der Lesung wurde als "kurz gehalten" bezeichnet und trotzdem habe man nicht den Eindruck gehabt, dass etwas inhaltlich fehle oder zu kurz abgehandelt worden sei. So habe man durchgängig interessiert zuhören können. Die Präsentation von Bildern habe das Thema sehr anschaulich gemacht, wodurch viel Hintergrundwissen vermittelt worden sei. Der vom Autor ausgewählte Textauszug, der ein Verhör der verhafteten Jugendlichen bei der Gestapo zum Inhalt hat, wurde als "sehr beeindruckende Szene" wahrgenommen. Dirk Reinhardt ging ausführlich und schülerbezogen auf diese und andere Fragen ein, was als sehr positiv herausgestellt wurde.
Der Autor äußerte sich sehr erfreut über das Interesse der Schülerinnen und Schüler und darüber, dass trotz der digitalen Form ein so guter Austausch möglich gewesen sei. Er vermisse dennoch den persönlichen Kontakt zu seiner Zuhörerschaft.
Eine Schülerin konnte der diesjährigen Variante der Lesung aber auf jeden Fall etwas Positives abgewinnen. Sie stellte fest, dass man aufgrund der fehlenden Unruhe und Nebengeräusche viel konzentrierter zuhören konnte, als das in der Schule möglich gewesen wäre.
Wir hoffen dennoch darauf, Herrn Reinhardt im nächsten Jahr wieder leibhaftig bei uns am FKG begrüßen zu dürfen.
Petra Heß

Knospen springen auf - eine Weihnachtsandacht

Margot Brüning/Gottesdienst-Institut Nürnberg

Im ersten Augenblick wirkt das Bild düster, kalt, lebensfeindlich. Aber am Horizont wird es hell. Noch ist das Licht kalt. An einer Stelle jedoch färbt sich das Blau schon in Grün. Die schwarzen Striche, die Knospen an dem dunkel angedeuteten Zweig beginnen sich zu regen. Helles Blattgrün wird frei. Die tiefblauen Flächen scheinen sich unweigerlich öffnen zu müssen. Da ist eine Kraft, die zum Licht drängt: Knospen springen auf.
"Es ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart ... Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß. Mit seinem hellen Scheine vertreibts die Finsternis." Dieses bekannte Weihnachtslied könnte die Landschaft der Karte durchdringen.
Vielleicht klingen auch biblische Bilder an: "Aus dem Baumstumpf Isais [der Vater Davids] wächst ein grüner Reis, ein junger Trieb aus seiner Wurzel bringt Frucht", heißt es beim biblischen Propheten Jesaja.
In beiden Textpassagen taucht Gott am Horizont auf. Das geschieht an Weihnachten ? in dem kleinen Kind. Mit ihm will sich das Leben durchsetzen. Menschen werden sollen heil werden.
Adventliche, weihnachtliche Menschen sehen Gott als einen, der schon da ist. Wohl wissend, wie zerbrechlich und endlich das Leben ist. Wie mühsam es sein kann, leben zu müssen. Und sie sehen Gott am Horizont als einen, der noch kommt, der Leben mit sich bringt, immer wieder und einmal für immer. In der Hoffnung, dass ein Liebeswort die Angst überwindet.
Wer hofft ist jung Wer könnte atmen ohne Hoffnung dass auch in Zukunft Rosen sich öffnen ein Liebeswort die Angst überlebt (Rose Ausländer)
In Corona-Zeiten denken wir neu und spüren die Provokation verschlossener Türen und Freiheiten, das Elend der zu kurz Gekommenen. Wir spüren Abstand.
Wir spüren Angst vor Krankheit, aber auch Gedankenlosigkeit. Sehen Verunsicherung und die Sehnsucht nach einfachen Antworten, die Verschwörungstheorien wachsen lässt. Aber drehen wir uns mit unseren Regeln und unseren Sorgen, nicht doch manchmal zu sehr um uns selbst?
In diese selbstbezogene, durcheinandergeratene und äußerst verletzte Welt hinein wird Gott geboren. In die Kränkungen und Krankheiten hinein. Es ist viel Ernst um die Krippe, um dieses Kind. Und deshalb, weil es Gott ernst ist, ist das was geschieht, für uns ein Segen.
?Siehe?, sagt Jesus, ?ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.? Wir feiern ein wichtiges Fest auf bisher nicht gewohnte Weise. Aber die Botschaft des Festes bleibt nicht auf Abstand.
Gott ist da, hier, in dir. In diesem Licht, in seinem Wort. In manchmal müden Augen, in abgearbeiteten Händen. In unaufgeräumten Herzen, in unerfüllter Liebe. In der Hoffnung auf gute Nachricht. Er sagt: ?Ich bleibe.? Ohne Abstand.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht Euch bzw. Ihnen
Winfried Ziegler

Adventsfeuer

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Da unsere Adventsmeditationen mit Lebkuchenfrühstück in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnten, veranstalteten die Fachschaften Religionslehre ein "Adventsfeuer" im Pausenhof. Die dafür entstandene Geschichte könnt ihr hier noch einmal lesen. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und "erwärmte Herzen".
Das Feuer der Hirten - die Weihnachtsgeschichte zum Adventsfeuer am FKG Es war eisig kalt. Lukas fror so sehr, dass er entschloss das Feuer bereits jetzt anzuschüren. ?Gar nicht leicht, wenn einem die Finger abfrieren?, dachte er sich. Sein Papa Michael, erinnerte sich Lukas, war Meister darin gewesen, Holzstücke zu jeder Jahreszeit zum Brennen zu bringen.
Einmal ? Lukas war damals gerade 7 oder 8 Jahre alt gewesen ? wollte er selbst ein Feuer machen. Er hatte sich das schon oft von seinem Papa abgeschaut. ?Alles easy?, dachte er und machte sich ans Werk. Er bereitete alles vor und nahm sich gerade die Feuersteine, um das Feuer zu entfachen, da hörte er einen lauten Schrei: ?Stooooop! Was um alles in der Welt machst du da?!? Lukas zuckte so sehr zusammen, dass er die Steine auf sein mühevoll vorbereitetes Lagerfeuer fallen ließ. Mit böser Miene kam sein Papa auf ihn zu und schaute ihn vorwurfsvoll an.
?Ich ? ähm ? ich wollte uns ein Feuer machen?, versuchte Lukas sich zu verteidigen. Er verstand absolut nicht, weshalb sein Papa so böse auf ihn war und schaute ganz bedröppelt drein. Sein Vater schien zu merken, dass er etwas über die Strenge geschlagen hatte und fragte Lukas behutsam: ?Aber warum machst du das denn ganz alleine? Mama und ich haben dir doch schon oft gesagt, dass Feuer sehr gefährlich sein kann.?
Lukas antwortete darauf ein wenig empört: ?Na also bitte, ich bin doch schon groß und weiß, wie man mit Feuer umgeht?. Ein verschmitztes Lächeln zog sich über das Gesicht seines Vaters. ?Na das wollen wir jetzt aber mal testen, hier deine Steine.?
Lukas nahm sie in die Hand und schlug sie mit hoher Geschwindigkeit gegeneinander. Nach dem dritten Anlauf entstanden kleine Funken, fielen auf das Brennmaterial und es bildete sich eine winzige Glut. Lukas pustete die Glut an und nach und nach entstand eine große Flamme. Sichtlich stolz grinste Lukas bis über beide Ohren. In diesem Augenblick eilte seine Mutter Maya zu ihnen. Ganz erschöpft entgegnete sie: ?Na da habt ihr ja ein schönes Feuer entfacht, ihr zwei. Immerhin bleibt uns noch die Wärme, mit dem Essen wird es heute leider wieder knapp. Aber sagt mal, wo sind überhaupt die ganzen Schafe??
Mit ruhiger Stimme beruhigte Michael seine Frau: ?Keine Sorge, die Schafe sind doch schon längst am Schlafen und wir haben hier alles im Griff.? Erleichtert fing Lukas´ Mutter an zu Strahlen und fragte neugierig: ?Habt ihr denn schon von den neuesten Ereignissen gehört?? Lukas und sein Papa schauten sich fragend an und schüttelten gleichzeitig den Kopf. Euphorisch verkündete sie die frohe Botschaft: ?Heute Nacht wurde der Heiland geboren! Gerade habe ich es von anderen Hirten gehört!?
Lukas stutzte, weil er nicht genau wusste, weshalb sich seine Eltern so freuten und fragte unsicher: ?Was ist denn überhaupt ein Heiland?? Seine Mutter lächelte ihn an und antwortete ihm: ?Schau dir das Feuer genau an. Ein Heiland will auch ein Feuer anzünden. Allerdings keines, wie wir es haben, sondern ein Feuer der Hoffnung. Er will damit die Herzen aller Menschen erwärmen. Also auch die Herzen armer Menschen, wie wir es sind. Er will uns zeigen, dass Gott immer bei uns ist. Dass jeder Mensch ganz wertvoll ist. Er will allen zeigen, dass wir aufhören können, aufeinander böse zu sein und liebevoll miteinander umgehen können. Wie lange wir schon auf diese frohe Botschaft gewartet haben!?
Auch sein Papa freute sich sehr. ?Was für eine tolle Nachricht?, entgegnete er, ?jetzt werde ich diese frohe Botschaft immer damit verbinden, wie du zum ersten Mal alleine Feuer gemacht hast.? Stolz drückte Lukas´ Mama ihn ganz fest an sich und sein Papa, der wirklich eine ganze Herde Schafe mit der Spannweite seiner Arme umfassen könnte, schloss seine kleine Familie fest in seine Arme. In diesem Moment wurde allen ganz warm ums Herz, als würden sie das Feuer, das vor ihnen loderte, in sich spüren.
Ungestört von der Harmonie, die in diesem Augenblick von der Familie ausging, trottete Schaf Mäxchen seelenruhig am Lagerfeuer vorbei, stolperte über seine eigenen Füße und landete in der Pfütze, die nicht unweit der Familie durch den Regen am Vortag entstanden war. Maya, die das Schaf als erstes entdeckt hatte und ihre beiden Jungs darauf aufmerksam machte, musste laut loslachen: ?Na ich sehe schon, wie ihr eure Schafe im Griff habt. Tollpatschig wie ihr beiden sind sie allemal.? Damit brachte sie alle so sehr zum lachen, dass sie kaum noch damit aufhören konnten. Für Lukas war das ein so schöner Moment, dass er bei sich dachte: ?Diesen Tag werde ich nie vergessen!?
Und das hat er bis heute nicht. Immer wenn Lukas ein Feuer sieht, erinnert er sich an diesen wundervollen Moment zurück als er mit seinen Eltern am Lagerfeuer stand und sie sich über die frohe Botschaft freuten. Und an Mäxchen, das Schaf, das tollpatschiger nicht hätte sein können. Ein schöner Gedanke.
Amelie Rapke, Winfried Ziegler

Antonia Ludwig siegt beim bayerischen Vorlesewettbewerb

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Großartiges geleistet hat unsere Schülerin Antonia Ludwig, 7a: Sie hat sich beim diesjährigen bayerischen Finale des Vorlesewettbewerbs gegen 15 andere Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchgesetzt und vertritt Bayern damit als Bayerische Siegerin beim Bundesfinale.
Coronabedingt wurde der Wettbewerb digital durchgeführt. Antonia durfte ihren Text einsprechen und bei der Jury einreichen. Eine Kostprobe kann unter folgendem Link abgerufen werden:
?Was liest du da für ein Buch?? Mit diesem Satz beginnt die Textstelle, die Antonia für den Entscheid auf Länderebene eingereicht hat.
Die Hauptfigur in ?Erna und die drei Wahrheiten? von Anke Stelling heißt Erna. Sie ist zwölf und liebt es, den Dingen auf den Grund zu gehen. Deshalb schlägt sie im etymologischen Wörterbuch nach, wenn sie eine Wortbedeutung nicht genau weiß. Und das auch mal während des Unterrichts, wie in dem von Antonia sehr gut ausgewählten Ausschnitt. Ansonsten ist Erna eine Zwölfjährige, die ihren Platz sucht in der Klasse und überhaupt im Leben und dabei auch schon mal zur Zielscheibe wird. ?Du sollst keine Wörter nachschlagen, du sollst die Zeit für dein Länderthema nutzen?, weist die Lehrerin sie zurecht. ??Genau!?, echot es prompt von hinten (?)?. Das sagt Mattis, und natürlich will er sie damit ärgern.
Antonia hat diesen Ausschnitt des Jugendromans so lebendig vorgelesen, dass wir als Zuhörer sofort die Figuren vor Augen haben und mittendrin sind in der Geschichte.
Und sie hat damit auch FKG-Geschichte geschrieben. Die FKG-Schulsiegerin hat sich nicht nur beim Stadtentscheid, sondern auch auf Bezirks- und Länderebene durchgesetzt.
Wir gratulieren ihr sehr herzlich und drücken die Daumen für die letzte Runde, den deutschlandweiten Wettbewerb, der in Berlin geplant ist, doch wohl auch eher virtuell durchgeführt werden muss.
Simone Klotzky, Marco Korn

Fake News-Workshop

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Am 18.02.2020 fand für die Klasse 9b und 9c und am 11.03.2020 für die Klasse 9a ein Workshop zum Thema Fake News statt.
Zu Beginn sollte jede Schülerin und jeder Schüler die Plattform nennen, von der er die meisten Informationen bzw. Nachrichten erhält. Häufig genannt wurde das Fernsehen, aber auch Social Media Plattformen wie Instagram und Twitter. Anschließend erklärte uns der Referent, Herr Sebastian Zollner, was Fake News überhaupt sind und welche verschiedenen Arten es gibt. Dann beschäftigten wir uns mit verschiedenen Merkmalen, an denen man diese falschen Nachrichten erkennen kann, und machten eine Handy-Abstimmung zur Selbsteinschätzung unserer Fähigkeiten, gefälschte Nachrichten zu erkennen. Diese schätzen wir eher mittelmäßig ein.
Im Anschluss thematisierten wir noch, welche Quellen wir für vertrauenswürdig hielten und ob wir selbst schonmal bewusst zweifelhafte Nachrichten verbreitet haben. Anschließend konnten wir uns selbst anhand von mehreren Artikeln, welche entweder "Fake oder Fakt" waren, oder manipulierten Videos und schließlich noch mithilfe ausgedruckter Zeitungsartikel prüfen, wie gut wir tatsächlich Falschmeldungen von wahren Begebenheiten unterscheiden können. Abschließend zeigte Herr Zollner, der übrigens Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Greifswald ist, uns, wie einfach es ist, schon vorhandene Online-Artikel beliebig zu verändern, bzw. wie leicht man selbst einen Artikel mit gefälschten Informationen erstellen könnte.
Resümieren lässt sich, dass es für uns ein sehr lehrreicher Workshop war und wir in Zukunft vermutlich alle besser darauf achten werden, ob die Informationen, die wir lesen, von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen oder ob wir lieber noch einmal nachhaken sollten.
Lara Hahn und Luzie Paskuda (9b)
[Über diesen Workshop berichtete die Mainpost in ihrer Druckausgabe vom 26. März 2020.]

Autorenlesung mit Jürgen Banscherus

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Zum Schreiben als Beruf sei er über die Liebe gekommen, als er einer Französin in seiner Studentenzeit Gedichte geschrieben habe, erzählte der bekannte Autor Jürgen Banscherus, als er am 4. März 2020 im Rahmen des Mainliteraturfestivals bei unseren 6. Klassen im MZR zu Gast war.
"Der unglaubliche Lauf der Fatima Brahimi" lautet der Titel eines seiner 71 Kinder- und Jugendbücher, die er bisher geschrieben hat. Die Geschichte erzählt von der Kraft und dem Wert der Freundschaft und davon, gegen viele Widerstände und gesellschaftliche Konventionen seinen eigenen Weg zu gehen.
Sehr eindrucksvoll las der Autor 45 Minuten aus dem Roman vor und zog damit alle in seinen Bann. Das algerische Mädchen Fatima und der kranke Junge Jakob sowie die kritischen und mobbenden Mitschüler der beiden Figuren aus dem Roman wurden nicht zuletzt durch die humorvolle und einfühlsame Art des Schriftstellers lebendig und authentisch eingeführt. Viele der anwesenden Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse Interesse am weiteren Handlungsverlauf der Geschichte, der natürlich nicht verraten wurde.
Die Inspiration für diesen Roman bekam Jürgen Banscherus durch eine saudiarabischen 800-Meterläuferin, die bei der Olympiade 2012 in London überaus glücklich und strahlend als Letzte ins Ziel einlief, weil sie ihren Traum verwirklichen konnte.
Bei der anschließenden Fragerunde zeigten sich die Schülerinnen und Schüler äußerst interessiert an der Arbeit des Autors sowie seinem Werdegang. Sehr warmherzig und offen erzählte Herr Banscherus von seiner Familie, seinem Arbeitszimmer, in dem er trotz der lauten Musik seines Sohnes immer geschrieben hat, seinen ersten literarischen Erfolgen und auch von seiner bekannten ?Kwiatkowski?- Reihe, die in Griechenland neben ?Harry Potter? zu den erfolgreichsten Kinderbüchern zählt.
Am Ende spendeten die Klassen anhaltenden Applaus und durften sich noch eine Autogrammkarte signieren lassen. Dabei äußerte ein Schüler den Wunsch, Herr Banscherus möge weiterhin so gute Bücher schreiben.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Banscherus, den wir bald wieder einladen werden, dem Arena-Verlag Würzburg und den Verantwortlichen des MainLit, die diese eindrucksvollen Lesungen möglich gemacht haben!
Karin Münz

Studieren und Arbeiten im Ausland

Logo der Bundesagentur für Arbeit (c)

Frau Süß von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit in Köln informierte Schülerinnen und Schüler der Q11 im Berufsinformationszentrum in Würzburg insbesondere über Möglichkeiten eines Überbrückungsjahres zwischen Abitur und Studium sowie eines Studiums im Ausland.
Zunächst ging es um Vorteile eines längeren Auslandsaufenthaltes, z. B. um die Erweiterung des persönlichen Horizontes, um eine größere Offenheit Neuem gegenüber aber natürlich auch um ganz praktische Dinge wie Erweiterung der fremdsprachlichen Kompetenzen. Im nächsten Schwerpunkt beschäftigte Frau Süß sich mit der Frage, welche positiven Auswirkungen ein Überbrückungsjahr z. B. in Form eines Freiwilligendienstes im Ausland mit sich bringt. Stellvertretend wurden hier der Europäische Freiwilligendienst (EFD), Programme wie Weltwärts oder Internationale Jugendfreiwilligendienste (IJFD) genannt. Im letzten Teil ging es schließlich um die Möglichkeit, einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren: Fragen der Finanzierung (Auslands-BAFöG) sowie der Anerkennung der Studienleistungen an der Heimatuniversität, sprachliche Voraussetzungen (Sprachniveaus nach dem Europäischen Referenzrahmens, TOEFEL/Test of English as a Foreign Language, etc) sowie das Erasmus Programm (Erasmus Student Network) standen hier im Zentrum der Veranstaltung.
Frau Süß wies abschließend auf die Möglichkeiten der persönlichen Beratung per E-Mail oder Telefon hin.
Maria Zimmermann

12. Berufsinformationstag am FKG

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Bereits zum 12. Mal fand am 15.02.2020 ein schulinterner Berufsinformationstag am Friedrich-Koenig-Gymnasium statt. In einem einleitenden Vortrag stellte Herr Dipl. Theol. Jörg Bauer, Berater für Abiturientinnen und Abiturienten bei der Bundesagentur für Arbeit in Würzburg, aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt vor. Es ging um die Chancen hochqualifizierter Experten am Arbeitsmarkt, um Fachkräftemangel in Gesundheits- und Pflegeberufen sowie im IT-Bereich sowie um die Möglichkeiten, auch mit einer Hochschulzugangsberechtigung (zunächst) eine Ausbildung zu absolvieren.
Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe hatten die Gelegenheit, insgesamt vier verschiedene Berufsfelder, Studiengänge bzw. Ausbildungsgänge detailliert kennenzulernen. 42 Referenten und Referentinnen boten in 33 Workshops eine breite Palette an Studiengängen (Universität Würzburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Duale Hochschule Baden-Württemberg), Ausbildungsmöglichkeiten in Industrie, Verwaltung und Handwerk (AOK Würzburg, Siemens, Bosch Rexroth, Warema Marktheidenfeld, Handwerkskammer Unterfranken, Polizei, etc.) sowie Berufsfelder in der Praxis an (Berufe in der Kirche, das Bauingenieurwesen, Lehrerin der Grundschule, Lehrer an einem (sonderpädagogischen) Förderzentrum, Tätigkeiten in der Rechtspflege, Arzt zwischen Studium und Facharztausbildung, etc.).
Das Team von Lehrkräften, das die Veranstaltung plante und durchführte, ist sehr dankbar, dass sich viele Eltern, ehemalige Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums sowie Repräsentanten der o.g. Institutionen als Referenten und Referentinnen zur Verfügung stellten. Der große Vorteil einer derartigen Veranstaltung liegt darin, dass die zukünftigen Studierenden und Auszubildenden sich niederschwellig und ungezwungen über ihre beruflichen Chancen informieren können.
Maria Zimmermann

Run4Freedom&Tolerance

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Bei strahlendem Sonnenschein fand am 13.10.2019 der Run4Freedom&Tolerance statt. Mit insgesamt 33 LäuferInnen war das FKG in diesem Jahr stark vertreten. Es gingen 13 EinzeläuferInnen auf die Strecken von 1km, 5km und 10km sowie 5 Staffeln über 4 x 2,5km. Neu war bei der dritten Auflage des Laufs mit dem Motto "Begegnen, austauschen und gemeinsam etwas bewirken", dass auf dem Gelände der Landesgartenschau am Hubland gelaufen wurde. Unter den zahlreichen Zuschauern an der Strecke befanden sich Eltern und Geschwister, die lautstark anfeuerten und so zum Erfolg beitrugen.
Am Ende erzielte das FKG-Laufteam, dass aus Schülerinnen und Schüler, Gastschülern, Eltern, Verwandten, Referendarinnen und Referendare und Lehrkräften bestand, sehr gute Ergebnisse:
1 km - weiblich: Yasmin Gru?newald (1. Platz Gesamt sowie 1. Platz WK U12)
5 km - weiblich: Marie Schmitt
5 km - männlich: Jefferson McClure, Vincent McClure, Michael Schmitt (1. Platz MJ U18)
10 km - weiblich: Katharina Bernard (3. Platz W35), Maja Issing, Simone Klotzky
10 km - männlich: Jonas Bohl (3. Platz MHK), Kilian Endres (1. Platz MJ), Oskar Endres (3. Platz MJ), Alois Endres, Winfried Ziegler
4x 2,5km-Staffel - Jugend gemischt: Giulietta Schubert, Karolina Probst, Roman Scheuring, Jakob Mu?ller (1. Platz)/ Mia Morell, Elena Harbauer, Nicolas Retsch, Yannis Morell (2. Platz)/ Sarah Lauerbach, Jakob Lauerbach, Julian Mu?ller, Shinta Kakumoto/ Jamila Chatterjee, Sara Wilhelm, Laurenz Reichelt, Fynn Kuna,
4x 2,5km-Staffel - Erwachsene gemischt: Julia Gu?nter, Johanna Meyer, Franca Müller, Semir Kamhawi
WK = Kinder weiblich; MK = Kinder männlich, WJ = Jugend weiblich; MJ = Jugend männlich, MHK = Hauptklasse männlich
Text: Semir Kamhawi, Fotos: Familie Schubert

Ausgezeichnet - Das FKG ist Vorbild für Nachhaltigkeit

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Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung aus
"Das Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg hat es geschafft, Bildung für nachhaltige Entwicklung erfolgreich in seinen Strukturen zu verankern: Nachdem der Lernort nachhaltigkeitsbezogene Projekte, Angebote und Kooperationen an der Schule identifiziert hat, wurde ein überzeugender Nachhaltigkeitsbericht verfasst. Das Gymnasium zeigt, wie ein ganzheitlicher BNE-Ansatz Schritt für Schritt in der Praxis umgesetzt werden kann."
Zahlreiche Institution der Kategorien Lernorte, Netzwerke und Kommunen haben dieses Jahr erneut gezeigt wie sich BNE in vorbildlicher Weise umsetzten lässt und zeigen somit eine enorme Anzahl an praktischen Bildungsbeispielen für nachhaltige Entwicklung auf. Unter dem Motto "Ausgezeichnet" prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer 55 Lernorte, 36 Netzwerke und 9 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung am 20. November in Berlin.
BNE strukturell in der Bildungslandschaft verankert Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK. Neben Lerninhalt, Methoden und Lernprozessen richten die ausgezeichneten Akteure ihr gesamtes Handeln auf BNE aus. Sie orientieren auch die eigene Bewirtschaftung an Prinzipien der Nachhaltigkeit. Somit tragen sie dazu bei, BNE strukturell in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm stellen sie sich ab sofort auf der Internetseite des BNE-Portals vor und profitieren vom Austausch mit anderen Akteuren in einem breiten Wissens- und Praxisnetzwerk. Darüber hinaus stehen die Freie Universität Berlin und die DUK den Initiativen bei Fragen zu der Weiterentwicklung beratend zur Seite.
Hintergrund BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn Menschen weltweit, gegenwärtig und in Zukunft, würdig leben und ihre Bedürfnisse und Talente unter Berücksichtigung planetarer Grenzen entfalten können. Eine solche gesellschaftliche Transformation erfordert starke Institutionen, partizipative Entscheidungen und Konfliktlösungen, Wissen, Technologien sowie neue Verhaltensmuster. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015?2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2017 von der Nationalen Plattform BNE verabschiedet wurde. Weitere Informationen
Bewerbung Beworben hatte sich das FKG mit seinem Nachhaltigkeitsbericht "Eine Schule bewegt sich in Richtung Nachhaltigkeit", der im letzten Jahr zusammen mit Dr. Martin Hellwig vom Nachhaltigkeitsinstitut Münster erarbeitet wurde. Dankbar ist die Schule dabei für die Förderung durch den Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg.
Die ausgezeichneten Initiativen: www.bne-portal.de/auszeichnungen
Bundesministerium für Bildung und Forschung: www.bmbf.de/bne Publikation "Strukturen stärken - Ausgezeichnete Kommunen, Lernorte und Netzwerke des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung im Porträt"
Marco Korn

Umweltwettbewerb von SMV und Umwelt AG

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Um zu zeigen, dass jeder einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann und viele gemeinsam mehr bewirken können als einer allein, haben Schülerinnen und Schüler der SMV und der Umwelt AG des Friedrich-Koenig-Gymnasiums zum Ende des letzten Schuljahrs einen Wettbewerb initiiert. Sie haben die ganze Schulgemeinde aufgerufen, Aktionen zum Umweltschutz zu starten.
Zur Förderung der Artenvielfalt von Insekten wurden gleich mehrere Klassen durch den Bau von Insektenhotels aktiv. Zusätzlich zogen Schülerinnen und Schülern einer Klasse zahlreiche Pflanzen in liebevoller Arbeit aus Pflanzensamen, die sonst als unverwertbare Abfälle entsorgt werden, heran und verkauften diese während des Schulfestes. Der Erlös wurde größtenteils gespendet bzw. zur Finanzierung eines oben genannten Insektenhotels genutzt. Eine weitere Klasse kümmerte sich neben dem Bau einer zweiten Nist- und Überwinterungsmöglichkeit für Insekten auch um die Aussaat von Blühpflanzen, wie zum Beispiel Sonnenblumen.
Eine andere Klasse verkaufte in den Pausen Fairtradeschokolade und spendete den Gewinn an die Umweltstation.
Gleich mehrere Projekte wurden von einer besonders motivierten Klasse gestartet: Alle Schüler der Klasse fuhren über eine Woche mit dem Fahrrad in die Schule. Ein "Klassenbaum" wurde gepflanzt, der durch das Geld von gesammelten Pfandflaschen und Spenden finanziert werden konnte. Außerdem fand eine Sammelaktion von ausgedienten elektronischen Geräten mit dem Ziel eines fachgerechten Recyclings statt.
Ganz besonders konnten sich die Siegerklassen des Wettbewerbs freuen, denn alle Preise waren mit einer Klassenaktion verbunden und wurden nun zu Beginn des neuen Schuljahrs eingelöst.
So durften zwei Klassen an einem Nachmittag einen Ausflug zum Minigolfen an der Löwenbrücke machen und eine weitere Klasse radelte nach Sommerhausen in den Tierpark. Als Highlight konnten sich die Erstplatzierten über einen Ausflug in das PitPatWonderland in Würzburg, wo die Schülerinnen und Schüler Schwarzlichtminigolf, Poolball und PitPat spielen konnten, freuen.
An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an das PitPatWonderland, den Tierpark Sommerhausen und die Betreiber der Minigolfbahn an der Löwenbrücke für die Bereitschaft, den Umweltwettbewerb und das Engagement der Schülerinnen und Schüler mit so tollen Angeboten zu unterstützen!
Kerstin Nawrot

Lesung mit Oliver Lück

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"Eines ist mir schnell klar geworden: Dass dieser kleine Kontinent sehr viel vielfältiger sein kann, als ich immer gedacht hatte, und dass er als Ziel für meine Reisen auf lange Sicht völlig ausreichen würde: Er ist wild. Er ist weit. Er ist bunt. Er ist Kult." Oliver Lück, geboren 1973, begeistert bei seinem Vortrag und seiner Lesung gleich zu Schuljahresbeginn (am 16.09.) die gesamte Q11. Zu Beginn erzählt er von seinen faszinierenden und abenteuerreichen Reisen durch Asien und eben Europa. Dabei interessierte er sich jedoch weniger für die sogenannten Sehenswürdigkeiten als viel mehr für die dort lebenden Menschen und ihre Geschichten. Nach seinen jahrelangen Reisen in die Ferne entschloss er sich jedoch auch sein Heimatland Deutschland zu erkunden. In seinem Buch ?Buntland? hat er die Geschichten von 16 Menschen aus ebenso vielen Bundesländern, die er dabei kennengelernt hat, zusammengefasst. So berichtet und liest er von Frank, einem alten 68er in Baden-Württemberg, der nun in einer ehemaligen Mühle Sammler und Bewahrer von unglaublich vielen Dingen und ihren Geschichten ist und die Technologieorientierung unserer Zeit sehr kritisch sieht, von Joseph aus Waldbüttelbrunn, dessen Menschenfreundlichkeit ausgerechnet gegenüber einer Gruppe Rumänen dann doch nicht ausgenutzt wurde. Und so bleibt am Ende auf jeden Fall ein sehr positiver Eindruck von der Lesung und man fühlt sich bestärkt in dem Gefühl, an das Gute im Menschen zu glauben und mit offenen Augen durchs Leben zu gehen.
Lara Nowak und Tharisa Thavarasavel

Verkehrssicherheitstag für die 5. Klassen

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Unter dem Motto "Sicher in die Schule und zurück" fand am 25.09.2019 der Verkehrssicherheitstag für die neue fünfte Jahrgangsstufe des Friedrich-Koenig-Gymnasiums statt. Wie jedes Jahr war an den drei Stationen für die Fünftklässler viel geboten.
Die Verkehrserzieher der Polizei Rainer Hellmann und Volker Amon klärten die Schülerinnen und Schüler über die Gefahren des Schulwegs zu fuß, mit dem Rad und auch mit dem Bus auf. An Fallbeispielen wurden durch die Schülerinnen und Schüler Verhaltensweisen eingeübt und Gefahren erkannt. Besonders der lange Anhalteweg eines PKW mit Tempo 50 (ca. 28m) beeindruckte die Schülerinnen und Schüler besonders.
Clemens Großkopf-Klotz von der Bundespolizei ging in einer weiteren Station mit aktuellen Unfallbeispielen und Bildern von Gefahrenstellen auf die Gefahren von Bahnübergängen und Zügen ein. Besonders Unaufmerksamkeit und "Selfies" führten in den letzten Jahren häufiger zu Unfällen.
Mit großem Aufwand gestaltete die WVV gemeinsam mit der Fahrschule der WSB ihre Station und kam mit einem Bus der Fahrschule ans FKG. So konnte den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit gegeben werden das Ein- und Aussteigen zu üben und die wichtigen Regeln zu Sicherheit im Schulbus am Realobjekt zu üben. Mit der "Toter-Winkel-Plane" wurde den Schülerinnen und Schüler eindrücklich dargestellt wie groß der Sichtbereich des Fahrers im Rückspiegel ist. Das Highlight der Station war die Probezeit mit dem Bus, bei dem mehrere Gefahrenbremsungen durchgeführt wurden. So konnte den Schülerinnen und Schüler gezeigt werden, dass bei einer scharfen Bremsung Gegenstände zu Geschossen werden und unaufmerksame Personen von den Beinen gerissen werden können.
Alles in allem hat es sich wieder gezeigt, wie wichtig die Verkehrserziehung für die Sicherheit der Schüler ist und dass die SchülerInnen dankbar für die Hinweise der Profis sind. Im Namen des gesamten FKG ergeht ein herzlicher Dank an alle beteiligten externen Partner.
Thomas Schmitt

2. Platz beim Online-Voting der B@S videochallenge

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25.09.2019, 14.00 Uhr, Frankfurt am Main, 7. Stock eines Bürohochhauses in der Bockenheimer Landstraße. Gespannt sitzen die beiden FKG-Schüler Felix Fuchs und Philipp Landeck in den Räumlichkeiten der Boston Consulting Group, links und rechts der Glasfronten türmen sich die Hochhäuser der Frankfurter Skyline auf. Die beiden FKG-ler hoffen, bei der diesjährigen B@S videochallenge als Finalteilnehmer einen der begehrten Preise zu ergattern. In der besonders starken Kategorie der Unternehmensportraits der share GmbH fiebern gleich sechs der 15 Finalisten auf den Unternehmenspreis. Wie bei den Oscarverleihungen werden zunächst Auszüge aus den eingereichten Videos der Nominierten gezeigt. Dann verkündet Marie-Sophie Vorbrodt, Projektmanagerin bei share, den Namen des Gewinners ? leider werden Felix und Philipp nicht aufgerufen. "Wir haben uns natürlich Hoffnungen auf den Sieg gemacht, aber sind dennoch glücklich, es unter rund 350 Teilnehmern immerhin bis ins Finale geschafft zu haben", bekennt Philipp. Noch bleibt die Chance auf den Publikumspreis. Beachtliche 16 % aller Stimmen haben unsere Schüler der Q12 bei dem einwöchigen Online-Voting im Vorfeld der Preisverleihung erhalten und landen damit mit sieben Prozentpunkten Rückstand auf einem tollen zweiten Platz. "Zunächst möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns unterstützt haben, auch wenn es nicht ganz gereicht hat. Aber bereits die Teilnahme an dieser Preisverleihung war für mich ein Erlebnis, welches ich so schnell nicht wieder vergessen werde", äußert sich Felix Fuchs. "Besonders beeindruckend fand ich, welche Typen von Teilnehmern im Finale anzutreffen waren, wobei zwei Abiturienten, die inzwischen ein eigenes Startup gegründet haben, besonders herausstachen."
Aufgabenstellung der B@S videochallenge, an der die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsinformatikkurses in der Oberstufe teilgenommen haben, war es, aus vier Unternehmen eines auszuwählen und dieses anhand von vier vorgegebenen Fragestellungen in einem vierminütigen Video zu portraitieren. "Besonders interessant bei der Erstellung des Videos fanden wir, ein Unternehmen auf neue Art und Weise zu analysieren und das Ergebnis dieser Analyse kreativ durch ein Video zum Ausdruck zu bringen", resümieren Philipp und Felix. Herzlichen Glückwunsch den beiden FKG-lern zu ihrem originellen und inhaltlich starken Wettbewerbsbeitrag.
Link zum Video von Felix und Philipp: https://videochallenge.online/best-of
Stefan Weierich

Autorenlesung von Thomas Thiemeyer

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Mit Thomas Thiemeyer besuchte ein international bekannter Jugendbuchautor, dessen Werke in 13 Sprachen übersetzt werden und der unter einem Pseudonym ebenfalls Korsika-Krimis schreibt, die 6. Klassen im MZR. Er las dem aufmerksamen Publikum nicht nur aus dem ersten Band seiner "Evolution"- Reihe vor, sondern zeigte auch ein von ihm selbst gemaltes Bild, das gut zur Thematik der Bücher passte. Viel erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch über seine Anfänge als Schriftsteller, seine tägliche Arbeit und seine Pläne und Ideen für neuen Lesestoff. Viel zu schnell verging die Doppelstunde, an deren Ende Herr Thiemeyer nicht nur zahlreiche Fragen beantwortete, Autogrammkarten signierte und für Erinnerungsfotos posierte, sondern auch zwei Spickerredakteuren ein Interview gab:
Nach der Lesung für die 6a und c konnten wir den sympathischen Autor interviewen.
Spicker: War Illustrator Ihr erster Beruf? Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?
Thiemeyer: Das Studium hat vom Geld her gereicht, ich wurde auch von meinen Eltern unterstützt und hab zu dem Zeitpunkt auch noch zuhause gewohnt. Also funktionierte das ganz gut und Illustrator war tatsächlich mein erster Beruf.
Spicker: Wann ist ungefähr Ihre Schreibzeit?
Thiemeyer: Ich schreib? am liebsten morgens, ich bin ein absoluter Morgenmensch. Meistens sitze ich schon um acht Uhr am Computer und schreibe dann bis zum Mittag. Dann mach ich natürlich ?ne Pause und am Nachmittag guck ich mal. Wenns gut läuft, schreib ich noch ein bisschen, ansonsten überarbeite ich meine Texte.
Spicker: Was hält Sie vom Schreiben ab?
Thiemeyer: Oh, es gibt viel zu viele Sachen, die mich vom Schreiben abhalten Beispielsweise nur mal schnell auf Facebook gucken, was los ist, bei den E-Mails nachschauen...Wenn´s nicht gut läuft mit dem Schreiben oder wenn ich in 'ner Szene feststecke, die mir nicht so gut gefällt, mach' ich auch gerne mal den Abwasch oder sauge Staub. Ich bin viel zu leicht abzulenken, ich muss mich wirklich immer zwingen zu sagen: "Nein du bleibst sitzen und schreibst jetzt."
Spicker:Was ist ihr perfekter Schreibort?
Thiemeyer: Das ist mein Zimmer oder mein Büro in unserer Wohnung.
Spicker: Planen Sie eher oder schreiben Sie direkt drauf los?
Thiemeyer: Ich plane. Ich schreib erstmal ein ausführliches Konzept und fang dann erst wirklich an zu schreiben.
Spicker: Wieso haben Sie eine Science-Fiction-Reihe geschrieben und keine Geschichte, die in der Vergangenheit spielt?
Thiemeyer: Erstens, weil mich das Thema sehr gereizt hat: Wie geht es weiter mit der Menschheit? Wie wird sich das Klima verändern? Was passiert mit der Natur? Zweitens weil ich schon eine Jugendbuchreihe geschrieben habe, die in der Vergangenheit spielt, ?Die Chroniken der Weltensucher?, und das wollt´ ich nicht nochmal wiederholen.
Spicker: Haben sie auch schon mal für die Schülerzeitung geschrieben?
Thiemeyer: Ich hab tatsächlich früher für die Schülerzeitung immer Zeichnungen gemacht, kleine Comics.
Spicker: Hatten Sie während Ihrer Kindheit einen Lieblingsautor?
Thiemeyer: Ja, und den lieb´ ich heute noch, das ist nämlich der englische Autor Roald Dahl. Er hat die Bücher wie "Charlie und die Schokoladenfabrik", "James und der Riesenpfirsich", "Sophiechen und der Riese" und viele mehr geschrieben, die mag ich heute noch, hab' ich auch meinen Kindern vorgelesen.
Spicker: Verraten Sie Ihre meistgeschriebene Aufsatznote?
Thiemeyer: So zwei bis drei.
Spicker: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Thiemeyer: Also ich treffe mich gern mit Freunden, gehe ins Kino, höre Musik, mache auch regelmäßig Sport und ich reise für mein Leben gerne. Wenn ich mal ein paar Wochen Zeit habe, verreise ich auch an möglichst exotische Orte.
Spicker: Danke für Ihre Zeit!
Thiemeyer: Gern geschehen.
David Kuberek, Paul Reichelt (6c), Karin Münz

Partnerschule Verbraucherbildung 2019

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Durch den Regierungspräsidenten von Unterfranken, Dr. Eugen Ehmann, wurde das FKG am Donnerstag, den 18.07.19, im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im MZR bereits im dritten Jahr in Folge als "Partnerschule Verbraucherbildung" ausgezeichnet. In seiner Ansprache hob Dr. Ehmann die hohe Bedeutung hervor, die der Verbraucherschutz ? auch vor dem Hintergrund der Bewegung "Fridays for Future" - besitzt. Besonders beeindruckt hat uns dabei die Wertschätzung, die uns von Seiten der Projektorganisatoren, dem VerbraucherService Bayern, dem Bayer. Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz sowie für Unterricht und Kultus, entgegengebracht wurde. Auf der Bühne des MZR erhielten wir, wie alle 17 ausgezeichneten Schulen aus dem fränkischen Raum, die Gelegenheit, von unserem Projekt zu erzählen. Im Rahmen des Unterrichts im Fach Wirtschaft und Recht haben wir ein Video zum Thema "Plastikmüll" erstellt, in dem es um die Schäden geht, die durch den Plastikmüll für die Umwelt, bei Mensch und Tier entstehen. Von Frau Dr. Baade, Leiterin des Referats für Verbraucherbildung beim Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, wurde positiv hervorgehoben, dass wir auch Forderungen an die Politik formuliert haben, in denen wir eine staatliche Förderung von Glasflaschen, privaten Antiplastikorganisationen sowie ein vereinheitlichtes Pfandsystem für Plastikflaschen in der gesamten EU verlangt haben. Zum Abschluss der Auszeichnungsveranstaltung erhielten wir bei einem kleinen Buffet die Möglichkeit, uns noch ein wenig auszutauschen. Für uns war die Projektteilnahme eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag.
Luca Merkl, Max Keller, Kevin Bauer

Bunte Wände für Vielfalt

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Bereits zum dritten Mal fand das Projekt "Bunte Wände für Vielfalt" in Würzburg statt. Dieses Mal wurde vom 19.7. bis 21.7.2019 die Unterführung am Ostbahnhof in Heidingsfeld gemeinsam von vier Schulen und einem Jugendtreff gestaltet. Am FKG kam eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen zusammen und überlegte sich mit Frau Gimpel, Herrn Kamhawi und Frau Zöpfel mögliche Motive und deren Aussage. Es entstanden zwei unterschiedliche Entwürfe, die jedoch gestalterisch miteinander in Verbindung gebracht wurden. An zwei gegenüberliegenden Wandstücken entwickelte sich dann vom Freitagnachmittag bis Sonntagabend das FKG-Kunstwerk mit Wandfarbe, Rollen, Pinseln, Schablonen und Sprühdosen. Aber auch der Bezug zu den Wandbereichen der anderen Beteiligten wurde mit Unterstützung des Künstlers Philipp "Katze" Katzenberger hergestellt. So wuchs der Dschungel bis ans FKG-Meer und das Universum heran durch den sich ein Regenbogen seinen Weg sucht. Neben Figuren, Tieren, Pflanzen, Gegenständen kam an mehreren Stellen auch Schrift zum Einsatz.
Insgesamt sind alle Beteiligten stolz auf das Endresultat, dass zum einen durch Passanten, zum anderen durch den Kultur- und Schulreferent der Stadt, Achim Könneke gelobt wurde.
Im Herbst wird es voraussichtlich mit der Gestaltung der Treppenaufgänge der Unterführung dann in die vierte Runde gehen. Interessierte FKG-Schülerinnen und -Schüler können sich gerne an die beteiligten Lehrkräfte wenden.
Semir Kamhawi

Erfolge beim Schulschwimmfest

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Erfolge des Vorjahres wiederholt Trotz anfänglicher Kühle meinte es der Wettergott diesmal gut mit den Schwimmern des 60. Würzburger Schulschwimmfests im Dallenbergbad. Und die 124 Schwimmerinnen und Schwimmer des Friedrich-Koenig-Gymnasiums dankten es am 11.07.2019 mit äußerst ansprechenden Leistungen, mit persönlichen Bestleistungen, guten Platzierungen, ja Siegen in Einzel- und Staffelrennen. Besonders diese zeigten, dass das FKG mit dem eigenen Bad im Haus priviligiert ist. Drei Staffeln konnten gemeldet werden, drei Staffeln siegten - teils mit großem Vorsprung. Bei den Jungen Jahrgang 2007/2008 gewann zudem Jakob Scheurich (6a) die 50m Brust, in der Altersklasse 2005/2006 Max Pospischil (7e) vor Gregor Keck (8c), in der ältesten Gruppe wurde Elias Faber Zweiter vor Dirk Seifert (beide 9a). Doch auch die Mädchen können Brustschwimmen: Bei den Jüngsten wurde Valentina Stanjek (6a) Zweite, die beiden älteren Jahrgangsgruppen wurden von Karla Keller (7d) und Emma Manger (9e) gewonnen, Vorjahressiegerin Lena Struck (9a) wurde diesmal ebenso Dritte wie Lara Koller (6a).
Über 50m Kraul zeichnete sich Leo Hien (8c, Jahrgang 2005) als Sieger vor Lio Thontteh (7e) aus, bei den Älteren siegte Jean-Luca Keupp (10c) mit 29,25 sec (!). Bei den Mädchen siegte bei den Jüngsten Sonja Steineke (6d) vor Henriette Appell (6a), bei den etwas Älteren Romy Baumgartner (8b) in 31,6 sec (!), Dritte wurde ihre Schwester Anja (6d). In der obersten Altersklasse belegte Mia Morell Platz 2 vor Paula Wölfel (beide 9a). Die beste Leistung allerdings erbrachte Anna Gotthardt als Zweite des Laufs der Asse (also der Leistungsklasse der Wettkampfschwimmerinnen) in 30,75 sec. Auf der 50m-Rückenstrecke waren die FKG-Schülerinnen und -schüler fast unter sich, so gewann Leonard Porzner (9c) bei den Jungen vor Erik Heidemann (9a), bei den jüngeren Mädchen wurde Hannah Schneider (8a) Zweite vor Katharina Götz (8b), den Lauf der Älteren gewann Elena Harbauer (8c) vor Lara Nowak (10c), Cornelia Timpf und weiteren FKGlerinnen.
Beteiligte der Staffeln: Lio Thontteh, Paul Scheiner, Ben Lochner, Max Pospischil, Patrick Dick, Jan Bauer, Tobias Lott, Maximilian Weth, Manuel Sahlmüller, Leo Hien (Jungen 2005 und jünger) Jasper Behre, Yannis Morell, Michael Schmitt, Remco Steineke, Rafael Fech, Nicolas Retsch, Leonard Porzner, Luis Kretschmer, Silas Neudert, Jean-Luca Keupp (2004 u. älter) Elena Harbauer, Anja Baumgartner, Paula Wölfel, Henriette Appell, Sonja Steineke, Cornelia Timpf, Melanie Heidemann, Mia Morell, Romy Baumgartner, Anna Gotthardt (2003 u. jünger)
Wir gratulieren!
Horst Ebert

Theater - Biedermann und die Brandstifter

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Die Theatergruppe Q11 präsentiert das "Lehrstück ohne Lehre" von Max Frisch am Samstag, 6.7. um 18:00 Uhr und am Donnerstag, 11.7. um 19:00 im Theaterraum K11 des FKG.
Max Frischs Drama aus dem Jahr 1957 ist die Parabel vom "Biedermann", die die unheilvolle Fähigkeit des Menschen zeigt, eine erkennbar drohende Gefahr auszublenden und so dem Untergang mit offenen Augen entgegenzugehen.
Die Brandstifter Schmitz und Eisenring offenbaren klar ihre Absichten und Pläne und nutzen dabei Biedermanns Egoismus, sein Misstrauen und sein schlechtes Gewissen gekonnt für sich aus. Der Fabrikant Gottlieb Biedermann tut so, als seien alle Vorbereitungen zur Brandstiftung Scherze, er scheint anzunehmen, dass das, was nicht sein darf, auch nicht sein wird; er ist sich sicher, dass in seinem Haus nie Feuer gelegt wird, da er doch so selbstlos und hilfsbereit handelt. Der Untertitel ?Lehrstück ohne Lehre? verweist auf Bertolt Brechts episches Theater, auch gibt der Einsatz des aus der antiken Tragödie entlehnten Chors der Feuerwehrleute einen Hinweis auf die Absicht, den Zuschauer zur kritischen Distanz aufzufordern.
Der Chor warnt gleich zu Beginn vor Feuersbränden, schränkt aber auch gleichzeitig ein: "Nicht alles, was feuert, ist Schicksal, unabwendbares".
Es spielen: Gottlieb BiedermannMarius Stöcker Babette BiedermannJamila Chatterjee Anna, das DienstmädchenLea Eisert Schmitz, der Ex-RingerAlexander Schwulst Eisenring, der Ex-OberkellnerClara Häusner Der ChorAmani Adla, Eva Moustafa, Leon Graf, Yousef Nahhas, ChorführerLeon Ilg Bühnenbild-EntwurfTeresa Gimpl Licht und TonTobias Scheder RegieBarbara Stadler RegieassistenzDr. Winfried Ziegler

FKG-Kletterteam im Landesfinale

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In diesem Schuljahr fand der Bezirksentscheid der unterfränkischen Schulen im DAV Kletterzentrum in Schweinfurt statt. Neun Schulen mit 21 Teams waren für den Schulwettbewerb am 16.5.2019 gemeldet, so dass für die fast 130 Schülerinnen und Schüler über 30 Helferinnen und Helfer für die Durchführung zum Einsatz kamen.
Um 15.30 Uhr war der Klettermehrkampf aus Bouldern, Speed und Lead abgeschlossen. Bei der anschließenden Siegerehrung durften alle vier FKG-Teams das Siegerpodest erklettern.
In der jüngeren Altersklasse wurde ein 3. und ein 2. Platz erreicht. Die erstplatzierte Schulmannschaft von Kronberg Gymnasium aus Aschaffenburg war bereits im Vorjahr auf den 3. Platz beim Landesfinale gekommen und zeigte sich beim Lead (Klettern mit Seilsicherung) routinierter an der Kletterwand als die jungen FKG-Schülerinnen.
Räumlich eng wurde es auf der Siegertreppe bei der Vergabe der Bronzemedaillen in der älteren Wettkampfklasse, da sich hier das FKG-Team 2 mit dem Team vom Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium die Platzierung teilen durfte. Ganz nach oben ging es für FKG 1, was die Qualifikation für das Landesfinale am 4.7.2019 bedeutete. Aufgrund dieses Erfolgs durch die überzeugenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler sind die betreuenden Lehrkräfte S. Kamhawi, St. Schäfer und S. Zirkelbach, die von FSJlerinnen der DAV Sektion Würzburg unterstützt werden, sehr gespannt, wie das Ergebnis von Freimann Anfang Juli ausfallen wird. Für Malte Korte, Yannis Morell und Tim Würthner, die in den vergangenen Jahren das FKG sehr erfolgreich vertreten haben, wird es die letzte Teilnahme im Landesfinale sein, da sie im kommenden Jahr aufgrund ihres Alters nicht mehr gemeldet werden können. Somit machen sie Platz an den Klettergriffen für die jüngeren FKG-Kletterinnen und -Kletterer, die bereits jetzt schon ausreichende Kletter- und Wettbewerbserfahrung vorweisen können.
WK III (2005 und jünger): 2. Platz - Lea Dirsch, Ramon Issing, Moritz Halbmann, Henrik Kleinwort, Max Pospichil, Marlene Radau 3. Platz - Adrian Götz, Lea Lavalaye, Bennet Ritzer, Noel Rösch, Lio Tontteh, Ella Wiegand
WK II (2002 bis 2005): 1. Platz - Jasper Behre, Elena Harbauer, Malte Korte, Yannis Morell, Max Möhnle und Tim Würthner 3. Platz - Frederik Berger, Jannis Müller, Nicolas Retsch, Finn Roelfsema, Moritz Scheuring, Mihail Tulbure
Semir Kamhawi

Sporthistorische Exkursion

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Wo liegt denn bitte Schnepfenthal? Das haben sich die Oberstufenschülerinnen und ?schüler zweier Sportkurse sicherlich im Vorfeld gefragt als ihnen die Informationen zur sporthistorischen Exkursion am 7.5.2019 mitgeteilt wurden. Bekannt ist der thüringische Ort vor allem für die zwei Namen GutsMuths und Salzmann. Zu diese beiden kam an diesem Tag ein dritter hinzu, nämlich Coubertin. Die Sporkurse 1spo1 (Sport-Additum) und 1spo4 erfuhren von Herrn Pawlow, dem Leiter der GutsMuths-Gedächtnishalle in Schnepfenthal den Zusammenhang. C.G. Salzmann gründete 1784 in diesem Ort das Philantrophinum an dem J. C. F. GutsMuts ab 1785 als Pädagoge für 50 Jahre unterrichtete. GutsMuths gilt als Mitbegründer des Turnens. Neben theoretischen Abhandlungen zur Leibeserziehung entwickelte er auch einen Turnplatz mit zahlreichen Geräten. Die FKG-Schülerinnen und ?schüler konnten zum einen den historischen Platz besuchen, zum anderen an den Nachbauten neben der Gedächtnishalle sich selbst mit Aufschwung, muscle up (Kombination aus Klimmzug und Dip) am Reck oder dem historischen Fußkuss auf dem Balken körperlich ertüchtigen. Im Anschluss erhielten sie eine Führung durch die Salzmannschule und dem dazugehörigen Museum. Den Abschluss bildete die Teilnahme an der Eröffnung der Coubertin-Schülerausstellung. Auf 14 Postern haben Schülerinnen und ?schüler des Erfurter Coubertin Gymnasiums das Leben und Wirken Pierre de Coubertins in einem Projekt zur olympischen Erziehung dargestellt. Coubertin hat nicht nur die Olympischen Spiele der Neuzeit ins Leben gerufen, sondern war auch Künstler, Historiker, Schriftsteller und Ästhet. Anlässlich des 260. Geburtstag von GutsMuths wurde die Schülerausstellung, die inzwischen in 19 Sprachen übersetzt ist, überarbeitet. Neben den FKG-Schülerinnen und ?schüler waren auch Schülerinnen und ?schüler aus Erfurt und der Salzmannschule sowie Vorstandsmitgliedern des Deutschen Pierre de Coubertin Komitees und geladenen Gästen bei der Eröffnung anwesend.
Semir Kamhawi

Autorenlesung mit Dirk Rheinhardt

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Am Montag, den 13. Mai 2019 besuchte die neunte Jahrgangsstufe eine Lesung des Historikers und Autors Dirk Rheinhardt im MZR. Er erzählte viel über die NS-Zeit und seinen Roman "Die Edelweißpiraten".
Zunächst erläuterte er den Schülern, dass die Edelweißpiraten als Widerstandsgruppe früher wirklich existierte und er selbst auf diese in seiner Kindheit durch seine Großmutter aufmerksam wurde. Sehr viele Jahre verbrachte Herr Reinhardt damit, Informationen über die Jugendgruppe und ihre Aktionen gegen das Naziregime zu sammeln.
Sein Buch spielt in der Stadt Köln, in der 1000 Kinder aus der Arbeiterschaft zu den Edelweißpiraten gehörten. Anfangs ging es den Kindern und Jugendlichen eher um eine Alternative zur verpflichtenden Hitlerjugend und daher organisierten sie sich selbst als Jugendbewegung. Jedoch entwickelte sich mit der Zeit auch ein echtes Interesse an der Politik und sie formierten sich als Widerstandsgruppe.
Dirk Rheinhardt las den Schülern eine Stelle aus seinem Buch vor, in der die Edelweißpiraten eine Aktion planten und durchführten. Bei dieser sammelten sie Plakate, welche die Engländer mittels Flugzeugen zu verteilen versuchten, ein und warfen sie in deutsche Briefkästen, um so ihren Protest auszudrücken.
Später bemalten sie ihre eigenen Plakate mit verschiedenen Sprüchen, um so ihrer Ablehnung gegenüber dem Hitlerregime Ausdruck zu verleihen.
Der Autor erzählte den Schülern außerdem, dass die Edelweißpiraten sich mit Decknamen ansprachen, damit, falls sie belauscht würden oder sich ein Spion aus der Hitlerjugend einschlich, dieser nicht die richtigen Namen an die Gestapo geben konnte.
Zum Schluss zeigte der Schriftsteller den Schülern verschiedene Originalbilder aus der NS-Zeit, beispielsweise das Zeichen der Edelweißpiraten, das aus einer Edelweißblume und einem Stern mit der Inschrift "e. p." bestand oder seltene Bilder der richtigen Edelweißpiraten. Sie ließen sich bewusst nicht oft fotografieren, um nicht von den Nazis enttarnt zu werden.
Tatsächlich mussten früher auch viele der Jugendlichen ihre Familien verlassen, um vor der Gestapo zu fliehen. Falls sie dann trotzdem von den Nazis erwischt wurden, hängte man sie öffentlich, oft im Beisein ihrer Mütter oder brachte sie in ein Jugendkonzentrationslager.
Es war eindrucksvoll für alle, neue Aspekte über den sehr mutigen Widerstand Jugendlicher während des grausamen NS-Regimes zu erfahren und Originalbilder echter Edelweißpiraten aus der Vergangenheit sehen zu können.
Franziska Hienz, 9b

Treffen mit Oberbürgermeister Schuchardt

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Als Reaktion auf die vermehrte Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an den Klimaschutzdemonstrationen der vergangenen Monate, bot Oberbürgermeister Christian Schuchardt an, sich mit Schülerinnen und Schülern von verschiedenen Schulen aus Würzburg zu treffen um deren Meinungen, Fragen und auch Vorschläge zu hören.
Am 9. April war er zu diesem Anlass am FKG und führte ein Gespräch mit fünf Schülern, darunter der Vorsitzende der Umwelt-AG, die Schülersprecher und ein Vertreter der Unterstufe, sowie den zwei Vertrauenslehrern.
Im Dialog erklärte Herr Schuchardt ausführlich, welche Veränderungen er in Würzburg schon bewirkt habe, wie beispielsweise den Bau von 15 Kilometern Fahrradwegen und die Planung sechs weiterer Kilometer, sowie die Planung der Straßenbahnlinie 6 zum Hubland.
Er erläuterte die Schwierigkeiten, die bei solchen Projekten entstehen, wie z.B. die bestmögliche Nutzung des ihm zur Verfügung stehenden Geldes oder das Finden von Kompromissen zwischen den verschiedensten Interessen der Bürgerinnen und Bürger.
Auf konkrete Fragen der Schülerschaft über mögliche Aktionen, welche zur Nachhaltigkeit beitragen, zeigte er sich sehr aufgeschlossen und kooperativ und versprach die Idee der Organisation einer "Umweltkonferenz" für Schüler und Schülerinnen nach dem Vorbild der "Web-Week" weiterzugeben und falls möglich umzusetzen.
Zudem sicherte er den Schülerinnen und Schülern des FKG die Anschaffung weiterer Fahrradständer durch die Stadt Würzburg zu, damit mehr Stellplätze für Fahrräder entstehen und alle ihre Fahrräder sicher abschließen können.
Vielen Dank an Herrn Schuchardt für das offene Gespräch, für das er sich zwei ganze Stunden Zeit nahm.
Laurenz Reichelt, Q11

FKG-Turnerinnen in Berlin erfolgreich

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Ainara Urkiaga, Julie Kocot, Lina Länger, Jule Herzog und Anna Gotthardt hatten sich als Landessieger in Bayern zum Deutschlandfinale von Jugend trainiert für Olympia qualifiziert, das vom 7. bis 11. Mai in Berlin stattfand. Die fünf Mädchen, die bei der TG Veitshöchheim trainieren und am Friedrich-Koenig-Gymnasium ihre schulische Heimat gefunden haben, erreichten in der Wettkampfklasse Mädchen III den siebten Platz unter 15 angetretenen Bundesländern.
Nach ihrem Wettkampftag hatten die Mädchen noch Zeit die Stadt kennenzulernen und so manche Sehenswürdigkeit zur Kulisse für sportliche Fotoshootigs zu machen. Am Freitagabend fand schließlich die große gemeinsame Siegerehrung aller Sportarten mit Länderflaggen und Nationalhymne in der Max-Schmeling-Halle statt - für alle Teilnehmerinnen ein unvergessliches Erlebnis. Ein großer Dank geht an den Elternbeirat des FKGs, der die Fahrt finanziell unterstützt hat.
Das Motto für´s nächste Jahr ist klar: Bundesfinale in Berlin ? da woll´n wir wieder hin!
Dieser siebte Platz beim Bundesfinale ist der bisher größte Erfolg für die Turnerinnen und Turner des Friedrich-Koenig-Gymnasiums. Seit der ersten Teilnahme am Landesfinale 2012, haben sich unsere Teilnehmerzahlen und Erfolge stetig gesteigert. 2019 konnte das FKG sechs Turnmannschaften zum Bezirksfinale Unterfranken melden, von denen drei Gold gewannen. Mit einem ersten und zwei dritten Plätzen beim diesjährigen Landesfinale gehört das FKG zu den aktivsten und erfolgreichsten "Turnschulen" in Bayern.
Peter Hien

Insekten-Vivarium am FKG

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Im Rahmen unseres W-Seminars "Insekten" haben wir im Raum H8 ein Insekten-Vivarium eingerichtet. Die Idee, lebende Insekten in unserer Schule zu halten, kam uns nach einem Besuch an der Umweltstation in der Zellerau, die selbst eine große Anzahl an Insekten hält. Die Umweltstation bot uns einige Starter-Tiere an, wodurch unser Vivarium entstand. Nach weiteren Ergänzungen besteht unser Vivarium jetzt aus folgenden Tieren: Wandelnde Blätter, Gespenstschrecken, Wanderheuschrecken, Gottesanbeterinnen, Heimchen und Schaben.
Damit wir uns täglich um unsere Insekten kümmern können, haben wir einen Versorgungsplan erstellt, bei dem sich jeder einbringt. Dabei ist neben der Fütterung bei den Wandelnden Blättern und den Gespenstschrecken auch das Einsprühen der Käfige mit Wasser sehr wichtig, da diese Tiere eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen. Während sich die Wandelnden Blätter und die Gespenstschrecken bei uns von Brombeerblättern ernähren, brauchen die Gottesanbeterinnen als Raubtiere lebendige Beute. Besonders faszinierend ist es zu beobachten, wie eine Gottesanbeterin ein fliegendes Insekt, beispielsweise eine Biene, fängt. Dabei ist ihr Timing sehr wichtig. Sie lauert auf ihre Beute und packt im richtigen Moment mit ihren Vorderbeinen zu. Dieses Verhalten haben wir im Rahmen unseres Seminars auch beobachtet und dokumentiert. Aus praktischen Gründen füttern wir sie aktuell jedoch mit Heimchen und Heuschrecken.
Auch die Wandelnden Blätter faszinieren durch ihr Aussehen. Sie imitieren Blätter in Form und Farbe, was es manchmal schwierig macht, sie zwischen den Brombeerblättern erkennen zu können. Wenn man sie jedoch gefunden hat, bemerkt man, dass sie sehr aktiv sind.
Um unsere Mitschüler und Lehrkräfte über die verschiedenen Insektenarten unseres Insekten-Vivariums zu informieren, haben wir Plakate erstellt und diese im Biosaal H8 und an der Wand vor der Biologie Fachschaft im Hanggeschoss aufgehängt.
Schauen Sie doch mal auf einen Sprung bei unserem Vivarium vorbei und informieren Sie sich über die ausgestellten Plakate. Wir freuen uns auf Nachfragen.
Jamila Chatterjee (Q11)

Dialektforscherin besucht die 9b

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Am Dienstag, den 19.02.19, hatten wir im Deutschunterricht eine Dialektforscherin der Universität Würzburg zu Besuch, die uns interessante Dinge über Dialekte in Deutschland und explizit in Bayern und Unterfranken erzählt hat. Es war spannend zu erfahren, dass Deutschland sprachlich in drei Teile geteilt ist, nämlich in den oberdeutschen, den mitteldeutschen und den niederdeutschen Teil. Unterfranken mit Würzburg liegt im mitteldeutschen Sprachraum, wobei durch den Spessart eine Trennlinie verläuft, die sogenannte "Appel-Apfel-Linie". Die drei großen Sprachräume unterscheiden sich bei ihren Dialekten in der Schreibweise und Aussprache von Wörtern aufgrund der Lautverschiebung, die im Mittelalter stattgefunden hat, zum Teil erheblich. So haben sich die Buchstaben "p" zu "pf", "t" zu "s/z" und "k" zu "ch" verschoben. Wenn man zum Beispiel im Oberdeutschen und Mitteldeutschen "Wasser" sagt, spricht man es im Niederdeutschen "Water" aus. Außerdem gibt es regional verschiedene Bezeichnungen für bestimmte Alltagsbegriffe. So sagt man in Franken zum Beispiel zum Brötchen "Weck" und in Berlin "Schrippe".
Um die verschiedenen Dialekte zu erforschen und den unterfränkischen Dialektatlas zu erstellen, wurden in verschiedenen Orten in ganz Unterfranken ausgewählten Personen jeweils 3000 Fragen gestellt. Die befragten Personen mussten über 65 Jahre alte Gewährspersonen sein, deren Familie seit drei Generationen in diesem Ort wohnte.
Am Ende des Vortrags führte die Forscherin ein Quiz mit uns durch, bei dem wir Bedeutungen von Wörtern im Dialekt herausfinden mussten. "Abern" oder auch "Grundbirne" heißen in Unterfranken je nach Ort beispielsweise die Kartoffeln.
Insgesamt war es sehr interessant Neues über die verschiedenen Dialekte in unserer Heimatregion zu erfahren und so das Wissen zu bewahren, damit Dialekte nicht ganz in Vergessenheit geraten.
Franziska Hienz (9b)

Turnerfolge beim Landesfinale

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FKG-Turnerinnen als beste in Bayern für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert Mädchen IV und Jungen IV auf dem dritten Platz beim Landesfinale Nach ihrem Sieg in Unterfranken haben Ainara Urkiaga, Julie Kocot, Lina Länger, Anna Gotthardt und Jule Herzog auch den Vergleich der besten Schulmannschaften beim Landesfinale unerwartet klar gewonnen und dürfen vom 7. bis 11. Mai zum Deutschlandfinale von Jugend trainiert für Olympia nach Berlin fahren. Dass solch ein Erfolg in dieser Wettkampfklasse Mädchen III - es muss hier Kür modifiziert geturnt werden - nur mit Vereinstraining möglich ist, ist kein Geheimnis, so geht mein Dank auch an die TG Veitshöchheim, bei der alle fünf Mädchen seit Jahren hervorragend trainiert werden. Ich freue mich sehr, dass ihr das FKG zu eurer Schule gemacht habt!
Dieser erste Platz ist aber auch der Höhepunkt einer langjährigen Turnarbeit an unserer Schule.
Seit 2012, als wir es erstmals mit einer Mannschaft ins Landesfinale geschafft und einen 6. Platz erreicht hatten, haben sich unsere Teilnehmerzahlen und Erfolge stetig gesteigert. Nach mehreren 3. Plätzen und einem 2. Platz im Jahr 2017 bei den Jungen III ist 2019 das bisher erfolgreichste Jahr für die Turnerinnen und Turner des Friedrich-Koenig-Gymnasium, denn mit den zwei weiteren Podestplätzen beim Landesfinale in der Wettkampfklasse IV, sowohl Mädchen als auch Jungen, gehört das FKG zu den aktivsten und besten "Turnschulen" in Bayern.
Alexa Leonhardt, Fannie Wehr, Lea Dirsch, Sophia Postler und Sophia Rügemer (beim Bezirksfinale Liora Borbe) erturnten den dritten Platz und damit das bisher beste FKG-Ergebnis in dieser Wettkampfklasse. Jan Luis Hümmert, Julian Müller, Emil Weißmann, (verstärkt mit den zwei erlaubten Mädchen) Karla Keller und Valentina Stanjek wiederholten den Vorjahreserfolg des FKG und erreichten ebenfalls den dritten Platz.
Nicht vergessen werden sollen unsere Mannschaften, die es nicht bis ins Landesfinale geschafft, aber das FKG beim Bezirksfinale würdig vertreten haben. Unsere zweite Mannschaft in der Klasse Mädchen IV war in der Besetzung Clara Geltinger, Annika Bernhard, Hanna Coric, Tara Stemann und Sophia Rügemer der ersten Mannschaft knapp auf den Fersen und wurde zweiter. In der Klasse Mädchen II erreichten Luzie Paskuda, Antonia Heinrich, Lara Hahn, Lea Bernhardt und Carlotta Brux einen respektablen 4. Platz. In der Klasse Jungen III traten Max Möhnle, David Henig, Jannis Müller und Leo Hien an und gewannen Bronze.
Auch im nächsten Jahr werden wir an den Wettkämpfen teilnehmen und ich freue mich auf viele neue Talente.
Peter Hien

Exkursion zum Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik

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Am 12.2.2019 durfte unser W-Seminar "Die wunderbare Welt der Insekten" zum zweiten Mal das Biozentrum der Universität Würzburg besuchen. Unser Ziel war dieses Mal der Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik, um dort einen Einblick in die Arbeit der Profi-Forscher erhalten zu können. Dort lernten wir Frau Prof. Förster und ihre Forschung kennen, die sich hauptsächlich mit der Funktionsweise von inneren Uhren befasst.
In einer kurzen Einleitung erklärte uns die Professorin ihren Berufsweg. Nach ihrem Biologiestudium arbeitete sie zunächst in der Pflanzenphysiologie, um sich nach einigen Jahren auf das Themengebiet der inneren Uhr zu spezialisieren.
Die innere Uhr ist vereinfacht gesagt ein System, welches in Lebewesen den Tag-Nacht-Rhythmus vorgibt.
Frau Prof. Förster entschied sich dafür, die innere Uhr an der Taufliege Drosophila melanogaster zu untersuchen, da das genetische Arbeiten mit dieser Fliegenart viel einfacher ist als mit Säugetieren.
Durch mutante Fliegen kennt man drei Fälle mit einer gestörten inneren Uhr: Die innere Uhr ist zu schnell, d.h. die Fliege hat anstatt eines 24-Stunden-Tags nur einen 19-Stunden-Tag. Die innere Uhr ist zu langsam, d.h. die Fliege hat anstatt eines 24-Stunden-Tags einen 28-Stunden-Tag. Es gibt keine innere Uhr, d.h. die Fliege hat keinen richtigen Tag-Nacht Rhythmus.
Dass es diese drei Fälle gibt, liegt daran, dass es im Genom der Fruchtliege zu jeweils einer Punktmutation (eine DNA-Base ist ausgetauscht) in einem wichtigen Kontroll-Gen kam. Mit diesen Erkenntnissen konnte man auch die inneren Uhr des Menschen besser verstehen.
Nach diesem Vortrag führte uns die Professorin noch durch einige Laborräume und erklärte uns z. B. die Arbeit mit dem Konfokal-Mikroskop.
Nach der Führung zeigte uns ihre Mitarbeiterin, Frau Clemens-Richter, die Fliegenhaltung. Mit ihr schauten wir genetisch veränderte Fruchtfliegen unter dem Binokular an. Da die Tiere noch lebten, mussten wir sie dauerhaft mit CO2 betäuben, was das Beobachten der Fliegen enorm erleichterte.
Abschließend danken wir sehr herzlich Frau Prof. Förster und Frau Clemens-Richter für diese sehr interessante und sehr gut gelungene Exkursion, wie auch die positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Schüler bestätigten.
Akbar Korodowou (Q11)

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