Referat von Tobias Göttfert am 22.4.1998
1. Einleitung
Man kennt heute in der Technik verschiedene Verfahren, um Informationen
drahtlos zu Übertragen. Ein sehr altes und sehr einfaches Verfahren
ist dabei die Amplitudenmodulation. Bei ihr wird einem Trägersignal
fester Frequenz die gewünschte Information als Amplitudenänderung
aufmoduliert und somit "huckepack" verschickt.
Ein AM-Signal sieht folgendermassen aus:
2. Prinzipschaltung Sender-Empfänger mit Modulation-Demodulation
3. mathemat. Beschreibung der Modulation und Frequenzband
| normale Schwingung: |
 |
| moduliert mit reiner Sinusschwingung a(t): |
 |
mit : |
 |
umformen:
mit dem Additionstheorem :
somit gibt es im Spektrum der Schwingung nicht nur die Frequenz w 0,
sondern auch die schwächeren "Seitenbänder" w0+w1
und w0-w1, d.h. eine AM-Sendung benötigt das
komplette Frequenzband zwischen w0-wm und w0+wm.
Es knabbern sich also Radiosender, deren Trägerfrequenz näher
als 40 kHz liegt, die Höhen ab.
4. Funktionsweise eines Reflexklystrons
Die Kathode K sendet einen Elektronenstrahl aus, der durch den Hohlraumresonator
muss und durch die dort befindliche stehende elektrische Welle geschwindigkeitsmoduliert
wird. In der folgenden Strecke im Vakuum "überholen" sich die Elektronen
dann gegenseitig, aus dem geschwindigkeitsmodulierten wird ein dichtemodulierter
Strahl. Dieser wird vom Reflektor R reflektiert und in den Hohlraumresonator
zurückgeworfen, wo er durch Influenz erneut eine Schwingung anfacht
und weiter verstärkt. Die Frequenz dieser Schwingung entspricht übrigens
der Eigenfrequenz des Hohlraumresonators, es kann also nur eine ganz bestimmte
Frequenz erzeugt werden. Dieser Hohlraumresonator ist durch eine Leitung
mit einem zweiten verbunden, in dem sich die stehende elektromagnetische
Welle ebenfalls aufbaut und der mit einem angesetzten Trichter zur Abstrahlung
in den Raum dient.

5. Versuch zur Übertragung
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