Robert Andrews Millikan
* 22. März 1868 in Morrison, Illinois, + 19. Dezember 1953
in Pasadena
Er wirkte von 1896 bis 1921 (mit Ausnahme der Kriegsjahre) an der Universität
Chicago und ging dann nach Pasadena an das California Institute of Technology.
In einflußreicher Stellung als chairman des executive board (und
Direktor des Norman Bridge Laboratory) gelang es ihm, den Weltruhm des
"Caltech" zu begründen. Von 1909 an widmete sich Millikan der Messung
der Elektronenladung; er entwickelte die Öltröpfchenmethode zur
Präzisionsbestimmung. Nachdem er sich schon zuvor mit dem Photoeffekt
beschäftigt hatte, konzentrierte er sich ab
1912 ganz auf dessen Untersuchung; bis 1915 konnte er die Gültigkeit
der Einsteinschen Beziehung bestätigen. - Später beschäftigte
sich Millikan mit der Bestimmung von Funkenspektren und mit den Eigenschaften
der Höhenstrahlung. Er erhielt 1923 als zweiter Amerikaner (nach Michelson
1907) den Nobelpreis für Physik.
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