Geschichtliche Daten

1900 Max Plancks Quantenhypothese
Max Planck stellte die erste Quantenhypothese auf. Diese besagt, dass elektromagnetische Energie nur in Quanten, d.h. in ganzzahligen Vielfachen der Energie E = h · v, emittiert werden können. Die Gleichung beinhaltet u.a. die Naturkonstante h; sie heißt Plancksches Wirkungsquantum (h = 6,626 · 10-34 Js).
1902Lenard untersucht die Ionisierung von Atomen durch Elektronenstöße
1905Einsteins Deutung des lichtelektrischen Effekts
1911Rutherford stellt das gleichnamige Atommodell auf
Schema des Rutherforschen Atommodells Danach kreisen die negativ geladenen Elektronen, ähnlich den Planeten im Sonnensystem, auf Kreisbahnen um den schweren, positiv geladenen Atomkern, wobei die Gravitationskraft des Planetenmodells durch die Coulomb-Anziehungskraft entgegengesetzter Ladungen "ersetzt" wird. Dieses Modell kennt noch keine diskreten Energieniveaus, die Elektronen befinden sich in beliebigen Abständen vom Kern entfernt.
Die Elektronen dieses Modells würden allerdings in den Kern stürzen, da kreisende Elektronen als beschleunigte Ladungen Energie abgeben müssten und damit das Atom instabil wäre.
1913Bohr stellt die nach ihm benannten Postulate und sein Atommodell auf
Das Bohrsche Atommodell 1. Bohrsches Postulat:
Elektronen bewegen sich auf diskreten Kreisbahnen (Bohrsche Bahnen) um den Kern und strahlen dabei - im Gegensatz zur klassischen Elektrodynamik - keine Lichtenergie aus. Die Atome können erst ab bestimmten zugeführten Energien ihren Zustand ändern.

2. Bohrsches Postulat:
Nur beim Übergang von einer energiereicheren Bahn der Energie Ei auf eine energieärmere Kreisbahn der Energie Ek ist das Elektron in der Lage, Licht zu emittieren. Dann gilt:
h · f = Ei - E k
1913G. Hertz und J. Franck beweisen das erste Bohrsche Postulat erstmals experimentell.
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