Ein Mikroskop ist ein Instrument,
das es erlaubt, Objekte vergrößert anzusehen. Dabei handelt es sich
meist um Objekte bzw. die Struktur von Objekten, deren Größe unterhalb
des Auflösungsvermögens des menschlichen Auges liegt. Dazu werden entweder abbildende optische Systeme
oder Rastersonden verwendet. Es gibt ganz verschiedene Arten von
Mikroskopen, die für verschiedene Zwecke verwendet werden.Am
bekanntesten ist das Lichtmikroskop, das um 1600 von einem der drei Brillenschleifer Hans Janssen, seinem Kind Zacharias Janssen oder Hans Lippershey aus Middelburg in Holland erfunden wurde. Wissenschaftlich hat es der Kaufmann und Linsenschleifer Antoni van Leeuwenhoek als erster genutzt.
Einfache und zusammengesetzte Mikroskope
Als einfache Mikroskope werden optische Linsen
bezeichnet, die eine starke Vergrößerung ermöglichen. Der Übergang zu
einer im Prinzip genauso funktionierenden aber schwächer vergrößernden Lupe ist dabei fließend. Die heute üblichen Mikroskope sind dagegen zusammengesetzte Mikroskope, die so heißen, weil sie aus zwei Linsensystemen zusammengesetzt sind: Das vorderste optische Element, das Objektiv (siehe auch Abbildung), erzeugt ein Zwischenbild, welches vom Okular erneut vergrößert wird.
 Bild:Bestandteile eines zusammengesetzten Durchlichtmikroskops einfacher
Bauart: A) Okular, B) Objektiv, C) Objektträger, D) Beleuchtungslinsen,
E) Objekttisch, F) Beleuchtungsspiegel
by Tammo und Alexander |