Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Römischer Legionär erobert das FKG

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Am 20. April 2016 konnten sich die Lateinschülerinnen und -schüler der Klasse 7ac auf eine Zeitreise circa 2000 Jahre zurück in die Vergangenheit begeben. Verkleidet als Marcus Tullius Rabanus erzählte Christopher Strätling aus dem Leben eines römischen Legionärs. Nach einer lateinischen Begrüßung sprach der Legionär zum besseren Verständnis in Germanisch weiter. Seine Geschichte begann nämlich als Germane Charban, der in der Nähe des heutigen Marktbreit aufwuchs. Nach seinem Eintritt in die römische Armee legte er seinen Geburtsnamen ab und nannte sich fortan Marcus Tullius Rabanus. Dann wurde der frischgebackene Soldat eingekleidet, was ein Schüler selbst nachempfinden durfte. Er wurde mit Schienenpanzer, römischem Legionärshelm und Standardbewaffnung ausgestattet. Die Schüler lernten, dass ein römischer Soldat nichts alleine machen konnte, da er sogar zum Ankleiden der Legionärsrüstung die Hilfe eines Sklaven in Anspruch nehmen musste. Außerdem bekamen die Lateinschüler noch die wichtigste Lektion beigebracht: Die Antwort auf alles, was der Zenturio fragte oder verlangte, war stets: ?Sic est, domine.? Anschließend berichtete der römische Legionär vom täglichen Leben des römischen Soldaten, das nicht nur aus Marschieren und Kämpfen bestand. Neben kräfteraubenden Aufgaben, wie Straßenbau und Ziegelproduktion, mussten die Soldaten auch ihr Essen selbst kochen. Gerne kam ein Schüler nach vorne, der erleben durfte, wie anstrengend es ist, Weizenkörner zu Mehl zu zermahlen. Die Interaktion mit den Schülern war dem römischen Legionär im Rahmen des Projekts sehr wichtig, weshalb die Schüler auch mehrmals die Gelegenheit erhielten, Ausrüstungsgegenstände, wie z.B. Schwerter, Schuhe, Schreibtafeln und viele antike Utensilien anzufassen oder genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Legionär hatte auch unterschiedliche Gewänder dabei, die eine Schülerin und ein Schüler mit großem Engagement als Models der Klasse vorführten. Die Schüler machten begeistert mit und lauschten gespannt der Lebensgeschichte des römischen Legionärs. Allen gefiel die Präsentation sehr gut und Lateinlehrerin Birgit Hörner lobte das enorme Interesse und die Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Birgit Hörner

Exkursion ins XLAB Göttingen

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Für die Schüler der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklasse findet in der 10. Jahrgangsstufe jährlich eine dreitägige Exkursion ins XLAB Göttingen, dem "Experimentallabor für junge Leute", statt. So starteten am 13. April die Schwerpunktschüler der 10a um 6:30 Uhr mit dem Bus. Begleitet wurden sie in diesem Jahr von 14 Schülerinnen und Schüler einer zehnten Klasse des Johann-Schöner-Gymnasiums in Karlstadt am Main. Nach der Ankunft ging es sofort ins Labor, so dass die Schüler bis Freitagabend drei volle Tage zum Experimentieren hatten. Dabei wurden an einem Tag in der Chemie Experimente rund um das Thema Reaktionskinetik durchgeführt. Da ein Dozent krankheitsbedingt ausfiel, mussten die geplanten Experimente zu Leuchterscheinungen durch einen Ausflug in die Molekularbiologie ersetzt werden. An einem weiteren Tag standen in der Physik Experimente zur Wellenlehre auf dem Plan. Mit Mikrowellen wurden anschauliche Untersuchungen am Doppelspalt, zur Interferometrie und zur Lichtgeschwindigkeit durchgeführt. Ergänzt wurde das Angebot aus der Physik durch einige Experimente zur Radioaktivität. Dabei beeindruckte besonders die große Nebelkammer des XLAB. Der dritte Tag stand im Zeichen der Neurophysiologie. Dazu wurde das visuelle System von Säugetieren mit dem von Insekten verglichen. Als Versuchsobjekte dienten im einen Fall die Schülerinnen und Schüler selbst und im anderen Fall Wüsten- bzw. Wanderheuschrecken. Während es natürlich bei ersteren bei nichtinvasiven Experimenten blieb, wurden bei letzteren mit Elektroden direkt Nervensignale zur weiteren Untersuchung abgegriffen. Da die Laborarbeit jeweils bis 17 Uhr dauerte, benötigten ein Teil der Schüler die Abende zur Erholung. Wer etwas mehr Ausdauer hatte, konnten in das studentische Leben der Universitätsstadt Göttingen eintauchen. Martin Feige und Christian Lorey

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