Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Bunte Wände

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Unter dem Titel "Bunte Wände für Vielfalt in Würzburg 2018" kamen fünf Würzburger Schulen vom 5. bis 7. Oktober 2018 zusammen. Neben dem Friedrich-Koenig-Gymnasium waren die Friedensreich-Hundertwasser-Schule, die Jakob-Stoll-Schule, das Matthias-Grünewald-Gymnasium und die Mittelschule-Zellerau bei dem künstlerischen Projekt am Schalt- und Posthäuschen in der Zellerau (Frankfurter Straße) beteiligt. Zu der Aktion hatten Nadine Bernard vom Fachbereich Schule der Stadt Würzburg und Wibke Lewring von der SOR-SMC-Regionalkoordination Unterfranken eingeladen. Vor dem Zusammentreffen an der Wand erstellten interessierte Schülerinnen und Schüler in den beteiligten Schulen gemeinsam mit Würzburger Künstlern einen Entwurf für einen Wandabschnitt. Unsere FKG-Schülerinnen und -Schüler wurden vom Grafikdesigner Christoph Ulherr von KAPUZE Grafikdesign sowie Frau Gimpel, Frau Zöpfel und Herr Kamhawi bei ihrer Gestaltung unterstützt.
Zeitgleich mit den Zellerauer Kulturtagen fand dann von Freitagnachmittag bis Sonntagabend die Umsetzung an der Wand statt. Unzählige Passanten, ob Fußgänger, Rad- oder Autofahrer, verlangsamten ihr Tempo oder blieben stehen, damit sie das bunte Treiben rund um das Posthäuschen genauer beobachten und auch hinterfragen konnten.
Am Ende der Aktion ist ein Gesamtwerk der Schülerinnen und Schüler in der Zellerau mit Sprühdosen, Farbrollen und Pinseln entstanden, dass dem Titel "Bunte Wände für Vielfalt" mit unterschiedlichen Zugängen durchaus gerecht wird. Davon kann sich jeder und jede selbst überzeugen.
Semir Kamhawi

Bike-Event

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Zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 wurde von zwölf Schülerinnen und -schülern der Q11 besprochen, welches Ziel im P-Seminar "On(e) Bike - One World" verfolgt werden sollte. Allen war klar, dass bei einem solchen Projekttitel das Fahrrad sowie dessen Einfluss auf die Welt im Vordergrund stehen muss. So wurde beschlossen, dass Fahrräder für das FKG angeschafft werden und mit den Fahrrädern dann etwas für die Welt passiert. Verschiedene Möglichkeiten für den Aufbau eines Bike-Pools für die Mitschülerinnen und ?mitschüler wurden angedacht. Diese gingen vom Eigenbau über Modifikation von gebrauchten Rädern hin zum Kauf von Einzelkomponenten für den Zusammenbau bis zum Kauf von fahrbereiten MTBs. Für die Umsetzung musste Kapital über Sponsoren und Förderwettbewerbe organisiert werden. Im Rahmen dieses Prozesses entstand die Idee für eine gemeinsame Studienfahrt auf Fahrrädern über die Alpen. In Gruppen wurde diese mit Routenplanung, Buchung von Unterkünften, Erstellung eines Trainingsplans sowie einer Packliste und praktischem Training auf eigenen Rädern vorbereitet.
Ende Mai stand dann fest, dass ausreichend Spendengelder für die Bestellung von MTBs gesammelt wurden. Am 12. Juli 2018 fand im Rahmen eines Pausen-Events im Beisein zahlreicher Gäste, wie dem Oberbürgermeister Christian Schuchardt, unserer SOR-SMC-Patin Lena Lotzen, dem Elternbeirat, dem Verein der Freunde und der Sponsoren, die offizielle Übergabe von insgesamt fünfzehn hochwertigen Fahrräder an die FKG-Schulfamilie statt.
In diesem Rahmen wurde die internationale Hilfsorganisation ?World Bicycle Relief? mit deutschem Sitz in Schweinfurt vorgestellt. Mit ?The Power of Bicycles? werden Menschen mobilisiert und so der Weg zur Schule, zum Markt, zu Kranken möglich gemacht. Auf diesen weltweiten Einsatz dieser Organisation sollte im Rahmen des Transalp des P-Seminars hingewiesen werden.
Innerhalb von fünf Tagen fuhren so dann dreizehn Schülerinnen und Schüler begleitet von zwei Lehrkräften von Garmisch-Partenkirchen nach Torbole am Gardasee. Auf der "Via Claudia" versorgten sie sich selbst und schliefen, bis auf eine Nacht, unter einer großen Plane auf Campingplätzen. Die Route führte sie über Stock und Stein, Teerstraßen, Radwege, Trails, über Berge und durch Täler. Das gesamte Gepäck musste in Rucksäcken und Satteltaschen mitgenommen werden, welches bergauf bremste und bergab beschleunigte bis die Bremsscheiben glühten. Nach fast 400km erreichte am Tag der letzten Etappe das gesamte Team glücklich und ohne Verletzungen den Gardasee vor Sonnenuntergang.
Zwei Nächte auf einem Campingplatz am Nordufer des Sees sollten für Erholung sorgen, was aufgrund von heftigen Gewittern nachmittags und mitten in der Nacht nicht ganz klappte. Jedoch schafften ein Pizzaessen mit einfach himmlischen Mafiatorten, ein weißes Feuerwerk über dem Gardasee und eine Nacht im Hotelbett den positiven Ausklang der anstrengenden Fahrtenwoche. Die Rückfahrt im Bikeshuttle (Kleinbus mit Radanhänger) bis Garmisch-Partenkirchen und dann die Weiterfahrt für die SchülerInnen im Zug und die Bikes mit Mietkastenwagen verliefen eher unproblematisch, so dass alle mit vielen Eindrücken wieder wohlbehalten für die letzte Schulwoche in Würzburg ankamen.
Semir Kamhawi

ErasmusPLUS in Stockholm

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Vom 03. bis 08.09.2018 besuchte eine vierköpfige Delegation, bestehend aus drei Chemiereferendaren und Herrn Bauer Schweden, um das schwedische Schulsystem besser kennenzulernen.
Das nationale Science on Stage Festival Schweden am 06.09.2018 im Anna-Whitlocks-Gymnasium in Stockholm stellte dabei einen Höhepunkt der Hospitation dar. Dieses wurde durch einen Vortrag von Herrn Bauer zum P-Seminar "eHive ? Untersuchung der Honigbiene" aktiv mitgestaltet. Anschließend konnte auf Fragen des Publikums eingegangen werden und an einem durch die Referendare betreuten Präsentationsstand wurden die Projekte intensiv vorgestellt. Eine gemeinsame Teilnahme am Workshop "Strong as a bear - Hebelgesetze im Unterricht" und der Besuch der schwedischen Präsentationsstände rundeten das nationale schwedische Festival ab.
Im Zuge der Mobilität, die durch das Erasmus+-Programm der EU finanziert wurden konnte außerdem die Gelegenheit wahrgenommen werden, das schwedische Schulsystem und verschiedene Unterrichtsmethoden kennenzulernen. Hierzu fanden Unterrichtshospitationen am Enskilda Gymnasiet Stockholm sowie an der Vistaskolan im Biologie-, Chemie- und Deutschunterricht statt. Vor allem beim kollegialen Austausch, während des herausragend guten Mensaessens, konnte zudem ein tieferer Einblick in die Organisation des Schulbetriebes gewonnen werden.
Auch die Kultur in Stockholm stellte einen wichtigen Teil der Hospitation dar. So wurden verschiedene Museen (Naturhistoriska riksmuseet, Gefängnismuseum Långholmen, Vasamuseet) besucht und stockholmer Sehenswürdigkeiten wie das UNESCO Weltkulturerbe Skogskyrkogården bewundert.
Christoph Bauer

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